Der Papstbesuch stärkt den Glauben einer jungen Kirche

FacebookTwitterGoogle+

Königstein/Surrey, 20.11.2015. Die Feier der ugandischen Märtyrer durch den Papst wird den Glauben der jungen Kirche in Uganda neu beleben. Dies erklärte Bischof John Baptist Kauta, der Generalsekretär der Bischofskonferenz von Uganda. Im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ beschrieb er, wie die gewaltsame Vergangenheit des Landes dem Entstehen einer jungen und hoffnungsvollen Kirche den Weg bereitet habe.

Eucharistie aus Anlass der 45. Jahrestag des Heiligsprechung von ugandischen Märtyrer.

Eucharistie aus Anlass
der 45. Jahrestag des
Heiligsprechung
von ugandischen Märtyrer.

Papst Franziskus, der am 27. November in Uganda eintreffen wird, soll dort die heilige Messe zum Gedenken des 50. Jahrestages der Heiligsprechung der ugandischen Märtyrer feiern. Die Feier, die für den zweiten Tag des Besuchs festgesetzt ist, wird in der kürzlich renovierten Kirche in Namugongo stattfinden.

Zeugen sein

Der Papst wird auch von Katecheten und Lehrern in Munyonyo, Kampala, empfangen werden. Bischof Kauta sagte, er erwarte mehr als zwei Millionen Gläubige, die sich dem Papst anschließen werden, um die 22 Katholiken zu ehren, die im 19. Jahrhundert um ihres Glaubens willen gestorben sind. Der Bischof betonte, dass das Thema des Papstbesuches in Uganda „Ihr werdet meine Zeugen sein“, das der Apostelgeschichte (1:8) entnommen ist, das Thema des Martyriums widerspiegele. Er fügte hinzu: „Auch wir sind dazu berufen, auf die eine oder andere Weise Zeugnis abzulegen. Unser Glaube muss lebendig sein und sich in unseren guten Taten zeigen. Das einfache Leben des Papstes ist ein schönes Beispiel. Er belebt den Glauben der Menschen neu und erinnert uns daran, dass es immer Raum gibt, um besser zu werden.“

Im Vorfeld der Ankunft des Papstes sagte Bischof Kauta, der Besuch erinnere in hervorragender Weise an die Universalität der Kirche, besonders in Uganda, wo die Kirche in einigen Landesteilen noch relativ jung sei. Pilger aus Kenia, Tansania, Australien und den USA werden Vorhersagen zufolge anreisen, um den Papst zu sehen.

Ermutigung für den interreligiösen Dialog

Außer einer Stärkung des Tourismus erhofft sich Bischof Kauta von dem Besuch auch eine Ermutigung für den interreligiösen Dialog. Er merkte an, dass die muslimische Gemeinschaft ihre besten Wünsche für einen erfolgreichen Besuch übermittelt habe.

Der Papst wird auch Ehepaaren und mehr als 100.000 Jugendlichen begegnen, was den Glauben der Jugend stärken wird, wie der Bischof hofft. „Es ist, als würde er sagen: ‚Wir schätzen das, was ihr tut. Macht eure gute Arbeit weiter.‘ Meiner Meinung nach stärkt er uns alle im Glauben. Unsere Kirche blüht, obwohl wir die Geburtswehen einer neuen Kirche in einem neuen Zeitalter durchlaufen.“

Bischof Kauta dankte „Kirche in Not“ dafür, dass das Hilfswerk der Kirche in Uganda dabei hilft, einige der Herausforderungen zu bewältigen, mit denen sie konfrontiert ist. Besonders dankte er für die Transporthilfe, die es einem Teil der 14.000 Katechisten des Landes ermöglicht, ihren Dienst in den ländlichen Pfarreien, die sich über ausgedehnte Gebiete erstrecken, zu tun. Er dankte den Wohltätern dafür, dass „sie uns dabei helfen, den Nöten der Menschen Abhilfe zu schaffen und die Kirche so lokal wie möglich werden zu lassen. Wir sind Kinder, die nun dieselbe Kirche teilen“.

„Kirche in Not“ leistet auch Hilfe auf der Ebene der Diözesen, indem es Priester und Katecheten unterstützt, und zwar sowohl durch Messstipendien als auch durch die Unterstützung von Bauprojekten. Im Jahr 2014 unterstützte das Hilfswerk in Uganda ca. 90 Projekte mit mehr als 1,1 Millionen Euro.

Papst Franziskus, der Afrika zum ersten Mal besucht, werde seine Reise am 25. November in Nairobi, Kenia beginnen und reist dann weiter nach Uganda und der Zentralafrikanischen Republik. Lesen Sie hier mehr über unsere Arbeit in Kenia! Kenya in view of the popes visit

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Kommentar :

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pontical Foundation