„Es ist wichtig, für Friede und Versöhnung in Korea zu beten“

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„Kirche in Not“-Präsident Mauro Kardinal Piacenza hat das neue Büro von „Kirche in Not“ in Seoul eröffnet – Dabei besuchte er die Demarkationslinie zwischen Süd- und Nord-Korea

151118 korea_piacenzaKönigstein, 17.11.2015. Nach seinem Besuch in Südkorea hat sich Kardinal Mauro Piacenza beeindruckt von der Vitalität der katholischen  Ortskirche dort gezeigt. „Die Menschen sind zahlreich zu den Gottesdiensten geströmt, die ich zelebrieren durfte. Und auch die Anteilnahme an der Lage der verfolgten Christen in aller Welt war bemerkenswert groß“, so der Präsident des päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“. Kardinal Piacenza war vergangene Woche anlässlich der Eröffnung des südkoreanischen Büros des Hilfswerks nach Seoul gereist. Auch der melkitische Erzbischof von Homs in Syrien, Jean Abdo Arbach, war der Einladung gefolgt, um Zeugnis von der Situation seiner Kirche abzulegen.

Mistrauen und Neugier

151118 korea_rechtindeogen„Besonders bewegt hat mich der Besuch an der innerkoreanischen Grenze. Wir haben den nordkoreanischen Soldaten in die Augen schauen können, so nah waren einander. Nur eine Glasscheibe hat uns getrennt. Mir fiel ihr Misstrauen auf angesichts unseres Besuchs. In ihren Augen stand aber auch Neugier. Das ist ja schon etwas Positives“, so der Kurienkardinal nach dem Besuch an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea. „Die südkoreanischen Soldaten, manche von ihnen Katholiken, haben uns sehr freundlich empfangen. Dasselbe gilt für den buddhistischen General, der unser Gebet für den Frieden mit Sympathie begrüßt hat.“ Kardinal Piacenza erinnerte an den kürzlichen Zwischenfall an der innerkoreanischen Grenze, während dem zwei südkoreanische Soldaten ihre Beine verloren. „Man konnte sehen, dass wirklich Kriegszustand entlang der Grenze herrscht. Wir haben die Trostlosigkeit der Orte gesehen, die entlang der aufgezwungenen Grenze stehen. Es war deshalb sehr wichtig, für Frieden und Versöhnung in diesem wunderbaren Land zu beten und dafür, dass die inneren und äußeren Wunden der Menschen dort geheilt werden.“

151118 korea_kathedraalVom Empfänger- zum Geberland

Der geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Johannes Freiherr Heereman, hat sich anlässlich der Eröffnung des Büros in Seoul ebenfalls beeindruckt gezeigt. „Wir haben in Süd-Korea eine große Gebetskraft der Gläubigen erfahren. Das wird uns in unserer Sendung, für die leidende Kirche zu beten, stärken.“ Süd-Korea befinde sich, so Freiherr Heereman weiter, im Übergang vom Empfänger- zum Geberland. „,Kirche in Not‘ ist Mittlerin zwischen den freien und bedrängten oder gar verfolgten Kirchen. Wir freuen uns, dass Süd-Korea die internationale Familie von „Kirche in Not“ verstärkt“, erklärte Freiherr Heereman.

„Kirche in Not“ unterhält Büros in 22 Ländern weltweit. Das internationale Hilfswerk unterstützt pastorale Projekte der bedrängten und verfolgten Kirche in mehr als 130 Ländern.

 

 

 

 

 

 

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