Syrien: „Gott gebe uns den Frieden!“

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Tausende Kinder in Syrien haben den „Weltkindertag“ als Gebetstag für den Frieden begangen

Königstein im Taunus 08.06.2016 – In mehreren syrischen Städten haben sich am 1. Juni Tausende Kinder aller Konfessionen versammelt, um den „Welttag des Kindes“ als Gebetstag für den Frieden zu begehen.

160608 syrie_4In Homs war dies die erste öffentliche Veranstaltung mit Kindern seit der Befreiung der Stadt. Von dort aus wurde die Aktion durch den christlichen Fernsehsender „Tele Lumière“ in den gesamten Nahen Osten übertragen. In der ehemals belagerten Stadt, in der im April 2014 der Jesuitenpater Frans van der Lugt ermordet wurde, versammelten sich mehr als 700 weißgekleidete Kinder sowie die katholischen und orthodoxen Bischöfe, die in einer Prozession durch die Stadt zogen und in den Kirchen der verschiedenen christlichen Konfessionen Halt machten, um dort gemeinsam zu beten.

160608 syrie_7Bischof Abdo Arbach, der melkitische griechisch-katholische Bischof von Homs, sagte in seiner Ansprache, die „Aid to the Church in Need“ vorliegt: „Wir haben genug vom Krieg, von der Zerstörung und vom Kinderhandel. Wir wollen leben, wir wollen unsere Kinder durch eine gute Erziehung bereichern. (…) Wir werden es niemals akzeptieren, dass sie ohne Hoffnung und fern ihrer Häuser leben müssen!“ Er appellierte an die Weltgemeinschaft, „dass dieser Krieg aufhören möge und dass sie gemäß der Menschenrechtscharta und der Kinderrechte handeln. Gott gebe uns den Frieden!“

Die zerstörte melkitisch griechisch-katholische Kathedrale, die „Unserer Lieben Frau, der Königin des Friedens“ geweiht ist, war mit einem überdimensionalen Poster des Prager Jesuskindes geschmückt. In der melkitischen Kathedrale sprachen die Bischöfe gemeinsam mit den Kindern ein Gebet zum Jesuskind. Bischof Arbach sagte, das Jesuskind sei „die Quelle des Friedens für unsere Kinder und unser Land, denn Sein Gruß lautet: ‚Der Friede sei mit euch‘.“ Außerdem entzündeten sie Kerzen vor einer Statue des Jesuskindes.

160608 syrie_6Ähnliche Aktionen, die sich über den ganzen Tag hinzogen, fanden zeitgleich auch in Damaskus, Tartous, Marmarita und Aleppo statt. „Wir hoffen, dass die Initiative dieser Kinder sich verbreitet und viele andere Kinder in der ganzen Welt für den Frieden beten“, sagte der maronitische Bischof von Latakia und Tartus, Mons. Antoine Chbeir, gegenüber dem Hilfswerk. In Tartus zeigten die Kinder auch selbstbemalte Plakate, auf denen sie um Gebete für Frieden und das Ende des Terrorismus und des Krieges in Syrien baten.

Papst Franziskus hatte am 29. Mai während des Angelusgebetes die Kinder in aller Welt dazu eingeladen, sich dem Friedensgebet der Kinder in Syrien anzuschließen. Die katholischen und orthodoxen Patriarchen des Landes hatten sich in einer gemeinsamen Botschaft zu diesem Gebetstag aufgerufen, der auf eine Initiative der Päpstlichen Stiftung „Aid to the Church in Need“ zurückging.

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