International: „Dieses Werk war von Anfang an ein Wunder“

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Kirche in Not feiert im Fatimajahr sein 70jähriges Bestehen

 Die Päpstliche Stiftung „Aid to the Church in Need“ (ACN), lokal bekannt als KIRCHE IN NOT, feiert in diesem Jahr das 70 jährige Jubiläum seines Bestehens sowie das 100 jährige Jubiläum der Erscheinungen der Heiligen Jungfrau von Fatima, der das Werk geweiht ist.

Der internationale Exekutivpräsident von ACN, Johannes Freiherr Heereman, erklärt: „Dieses Werk ist von Anfang an ein Wunder: Es bewirkte in unzähligen Menschen die Kraft zu Vergebung und eine bedingungslose Großherzigkeit und erwuchs aus dem Glauben an Jesus Christus sowie aus der festen Überzeugung, dass das Evangelium wahr ist. Auch heute legt unser Werk Zeugnis für den lebendigen Gott ab, wenn hunderttausende Menschen weltweit sich in seinem Namen für die Brüder und Schwestern im Glauben einsetzen.“

Das Hilfswerk wurde 1947 von dem niederländischen Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten gegründet. Von Anfang an lag der Akzent darauf, Versöhnung zu stiften und die im Evangelium geforderte Feindesliebe zu verwirklichen. Denn die ursprünglich zugunsten der deutschen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufene Hilfsaktion wurde ausgerechnet in Belgien und den Niederlanden gestartet, wo die Bevölkerung schwer unter der deutschen Besatzung gelitten hatte. Die Hilfe für die „Feinde von gestern“ sollte also nicht nur dazu dienen, die unmittelbare Not der Menschen zu lindern, sondern den Hass zu überwinden, Versöhnung in einem verwüsteten und verfeindeten Europa zu stiften und zugleich zu einer „Schule der Liebe“ für diejenigen zu werden, die diese Hilfe leisteten.

Das Werk wuchs rasch an und weitete seine Tätigkeit auch auf die Länder hinter dem Eisernen Vorhang sowie auf Asien, Afrika und Lateinamerika aus. Es konzentrierte sich dabei im Laufe der Zeit vor allem darauf, die seelsorgliche Arbeit der Katholischen Kirche dort zu unterstützen, wo die Kirche Repressalien erleidet oder nicht über die notwendigen Mittel verfügt, um ihre Mission zu erfüllen. Neben der materiellen Hilfe lag einer der Schwerpunkte darauf, der verfolgten „Kirche des Schweigens“ eine Stimme zu verleihen.

Zugleich feiert das internationale katholische Hilfswerk, das eng mit der Botschaft von Fatima verbunden ist und vor 50 Jahren sowie weitere Male Unserer Lieben Frau von Fatima geweiht wurde, auch mit verschiedenen Aktionen das hundertste Jubiläum der Erscheinungen von Fatima. Höhepunkt dieser Feierlichkeiten wird eine große internationale Wallfahrt in das portugiesische Heiligtum im September 2017 sein. Pater Martin Barta, der internationale Geistliche Assistent des Werkes, erklärt, die Gründung des Werkes sei im Kontext der Oktoberrevolution und der Erscheinungen von Fatima zu betrachten. Mittlerweile sei ACN zu einer „weltweiten geistlichen Bewegung gewachsen“, die zu einem „Aufstand des Herzens“ aufrufe. Diese „Revolution “ baue nicht auf den „falschen Mythen eines gottlosen Kommunismus oder humanistischen Relativismus, sondern auf der Tatsache des Kreuzes Jesu Christi, seines durchbohrten Herzens“ auf.

ACN ist der Muttergottes von Fatima geweiht, da Pater Werenfried van Straaten die Gründung des Werkes als Antwort auf die Botschaft von Fatima verstand. Der „Totalaufstand gegen Gott“, der in der der Oktoberrevolution in Russland einen ersten Höhepunkt fand und eine bis dato beispiellose Kirchenverfolgung zur Folge hatte, setzt sich bis heute in verschiedener Gestalt in der Welt fort. ACN ist eine unmittelbare Antwort auf den Aufruf der Muttergottes zu Bekehrung und Hinwendung zu Gott. „Als päpstliches Werk möchten wir mit noch größerem Einsatz der Kirche helfen, den Triumpf des Unbefleckten Herzens Mariens überall hinzubringen“, so Barta.

Heute unterstützt ACN jährlich mehr als 5000 Projekte in über 140 Ländern der Welt und unterhält 23 Nationalbüros. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt zur Zeit darauf, den verfolgten und bedrohten Christen im Nahen Osten zu helfen und da Auslöschen der Christlichen Gemeinden in der Wiege der Christenheit zu verhindern. In der kommenden Fastenzeit ruft das Hilfswerk zudem in einer weltweiten Kampagne dazu auf, die junge und vitale, aber materiell arme Kirche auf dem afrikanischen Kontinent zu unterstützen.

Von Eva-Maria Kolmann

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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