Kirche in Not besucht Flüchtlinge im Nordirak

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Gemeinsam mit drei belgischen Bischöfen, Mgr. Jozef De Kesel aus Brügge, Mgr. Guy Harpigny aus Tournai und Mgr. Leon Lemmens vom Vikariat Flämisch-150610 christen_erbilBrabant und Mechelen, fliegen Frau Uma Wijnants, Direktorin von Kirche in Not in Belgien, und der Vorsitzende E.H. Dirk De Gendt am Donnerstag, dem 17. September 2015, in den Nordirak. Dort werden sie die Flüchtlingslager besuchen, die mit finanzieller Unterstützung von u.a. Kirche in Not eingerichtet wurden, nachdem die Einnahme von Mossul und der Ninive-Ebene durch den Islamischen Staat vor dreizehn Monaten große Flüchtlingsströme verursachte.

Die 3 belgischen Bischöfen (c) Tim Dirven

Die 3 belgischen Bischöfen
(c) Tim Dirven

Kirche in Not leistete erst finanzielle Hilfe für den Bau von Containerunterkünften und beteiligt sich nun an den Mietkosten von Wohnungen für Flüchtlingsfamilien im Nordirak. Außerdem werden 13.000 Familien regelmäßig mit Lebensmittelpaketen versorgt, die u.a. 15 kg Reis, 5 kg Zucker, 4 Liter Speiseöl und andere Lebensmittel enthalten. Da Kirche in Not auch die Zukunft der jugendlichen Flüchtlinge sicherstellen will, wurde umfassend in den Bau von acht Grund-, weiterführenden und sogar Hochschulen in Ankawa und Dohuk investiert. Selbstverständlich unterstützt unser katholisches Hilfswerk die Priester und Ordensleute im Irak, denn sie sind ein unerlässliches Bindeglied in der Kette der Hilfeleistungen und bieten den Flüchtlingen sowohl humanitäre als auch spirituelle Unterstützung, damit die Hoffnung lebendig bleibt.

Frau Uma Wijnants, Direktorin von Kirche in Not in Belgien

Frau Uma Wijnants, Direktorin von
Kirche in Not in Belgien

Die Delegation der belgischen Bischöfe und Kirche in Not wird mit verschiedenen Kirchenoberen sprechen, die für die Hilfeleistungen verantwortlich sind. Darüber hinaus werden sie das Gespräch suchen mit Familien, die vor den Gewalttaten der islamistischen Fundamentalisten geflohen sind. Kirche in Not unterstützt schon seit vielen Jahren die Kirchen im Irak. Dazu sagt Frau Uma Wijnants: „Mit diesem Solidaritätsbesuch wollen wir uns über die derzeitigen Nöte und Bedürfnisse der Bevölkerung informieren, damit wir entsprechende Hilfe anbieten können. Dank der Anwesenheit der belgischen Bischöfe vor Ort werden diese Menschen erfahren, dass wir sie nicht im Stich lassen und dass die Christen in Flandern und Wallonien für sie beten und sich mit ihnen solidarisieren.“

Ferner hat der Päpstliche Rat Cor Unum für heute ein Treffen anberaumt, um mit den katholischen Wohltätigkeitseinrichtungen über die humanitäre Krise in Syrien und im Irak zu diskutieren. Dort werden die Hilfeleistungen evaluiert und Vereinbarungen für ein zukünftiges Vorgehen getroffen. Als Vertreter von Kirche in Not ist Priester Andrzej Halemba, der Referent für Nahost, vor Ort. Außerdem ist auch Mgr. Bashar Warda, der Erzbischof von Erbil, anwesend. Er ist einer der Kirchenoberen aus dem Nordirak und unterstützt Kirche in Not als wichtiger Projektpartner bei den Hilfeleistungen für Flüchtlingsfamilien.

Die Delegation wird außerdem von belgischen Journalisten (Fernsehen, Radio und Presse) begleitet. Sie können die Reise über die sozialen Medien und auf unserer Website www.kircheinnot.be verfolgen. Dort finden Sie weitere Informationen über unsere Projekte und können Sie auch online spenden.

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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