Kirche in Not feiert im Fatimajahr sein 70jähriges Bestehen

FacebookTwitterGoogle+

Brief von P. Martin M. Barta

Liebe Freunde,

das Jahr 2017 ist von großen aber völlig entgegengesetzten Jubiläen geprägt: 100 Jahre seit der Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima 1917 und der Oktoberrevolution in Russland. Im Kontext dieser weltgeschichtlichen Ereignisse steht auch die Gründung von „Kirche in Not“ in 1947. Aus einer vorübergehenden Initiative, die unmittelbar nach dem Krieg die Not der Heimatvertriebenen lindern wollte, ist in 70 Jahren eine weltweite geistliche Bewegung gewachsen, die zu einem „Aufstand des Herzens“ aufruft. Diese „Revolution “ baut nicht auf den falschen Mythen eines gottlosen Kommunismus oder humanistischen Relativismus, sondern auf der Tatsache des Kreuzes Jesu Christi, seines durchbohrten Herzens. Ohne diese Wirklichkeit wird alles „postfaktisch“ – so das internationale Wort des Jahres 2016 – zählen nur Gefühle und menschliche Meinungen. Die Liebe aber ist immer konkret.

Aus der 70-jährigen Geschichte von „Kirche in Not“ könnte man abertausende Fakten nennen, die wirklich Hoffnung gespendet haben. Allerdings lässt sich das allein aufgrund einer Wirklichkeit erklären: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn hingab, nicht um die Welt zu richten, sondern sie zu retten (vgl. Joh 3,16-17). Die Hoffnungen, die nicht aus dieser Quelle, sondern aus dem Messianismus eines Systems entspringen, enden schließlich in der Absurdität und im Nihilismus.

70 Jahre lang lebte der Großteil der westlichen Welt ohne Krieg. Jedoch können wir nicht sagen, dass der Frieden wirklich herrscht. Papst Franziskus hat schon mehrmals vom Dritten Weltkrieg gesprochen, der „stückweise“ bereits im Gang ist. Können wir es noch verhindern, dass sich das Kriegsfeuer flächendeckend auf die ganze Welt ausbreitet? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen – so verspricht es die Rosenkranzkönigin von Fatima -, dass „am Ende ihr Unbeflecktes Herz triumphieren wird“. Dürfen wir also hoffen, im Jubeljahr von Fatima diesem Triumpf der Liebe näher zu kommen? Sicher! Aber nicht, wenn wir die Hände in den Schoss legen und den Kopf sinken lassen.

In diesem Vertrauen soll das Jahr 2017 für uns ein Meilenstein werden. Als päpstliches Werk möchten wir mit noch größerem Einsatz der Kirche helfen den Triumpf des Herzens überall hinzubringen. Es geht um Einsatz der Liebe, der mehr ist als Pflicht und Mildtätigkeit, sondern auch Opfer bedeutet und somit im Eucharistischen Opfer seine Quelle hat. Der sel. Rumänische Märtyrer Vladimir Ghika beschrieb treffend die Verbindung der Eucharistischen Liturgie mit der „Liturgie der Nächstenliebe“: „Der Arme sieht Christus zu sich kommen in der Gestalt dessen, der ihm hilft – und der Wohltäter erkennt im Armen, zu dem er sich niederbeugt, den leidenden Christus.Darum handelt sich um eine einzige Liturgie, denn wenn die gute Tat, so wie sie sein sollte, vollbracht ist, findet sich Christus auf beiden Seiten. Christus der Retter kommt zum leidenden Christus und beide vereinen sich im auferstandenen Christus, der verherrlicht ist und segnet. Auf diese Weise verlängert sich im Dienst an den Armen die Eucharistische Liturgie, die bereits auf dem Altar zelebriert wurde. Es handelt sich um nichts anderes, als die Messe über den Tag und über die ganze Welt hin auszudehnen, so wie Kreise, die sich konzentrisch, ausgehend von der Hl. Kommunion am Morgen, mehr und mehr ausbreiten.“

Das soll unser Programm von „Kirche in Not“ für die nächsten 70 Jahre sein.

Pater Martin Barta, Geistlicher Assistent von KIRCHE IN NOT International

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Kommentar :

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pontical Foundation