“Kirche in Not” lädt alle ein, am 21. Juni für Pater Mourad zu beten

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Königstein/Rom, 12.06.2015. “Aus tiefstem Herzen danken wir den Wohltätern von „Kirche in Not“ für die Solidarität, die sie der leidenden syrischen Bevölkerung und besonders den Menschen in unserer Region erweisen. Wir bitten Sie darum, weiterhin für uns zu beten“.

Pater Jacques Mourad

Pater Jacques Mourad

Dies ist eine der letzten Nachrichten, die Pater Jacques Mourad, der Priester, der am 21. Mai in Qaryatayn in Syrien entführt wurde, an „Kirche in Not“ gerichtet hatte. Die päpstliche Stiftung hat die Arbeit des Mönches seit 2004 und besonders seit dem Beginn der Krise in Syrien im Jahr 2011 unterstützt.

Am 21. Juni, einen Monat nach seiner Entführung, lädt “Kirche in Not” alle dazu ein, für Pater Mourad und zugleich für die Christen und insgesamt für alle Menschen in Syrien zu beten. Die 21 Nationalbüros der päpstlichen Stiftung starten eine internationale Kampagne über die Medien und die sozialen Netzwerke unter dem Hashtag: #‎PrayingForFatherMourad.

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Im Kloster Deir Mar Musa, das von dem auch entführten italienischen Pater Paolo Dall’Oglio nördlich von Damaskus gegründet wurde, wurde die Initiative von „Kirche in Not“ mit Freude aufgenommen: „Ihre Gebete sind wichtig für Pater Mourad und für die Christen in Syrien, aber auch für so viele Muslime, die die genauso Opfer des Fundamentalismus sind. Zahlenmäßig sind sie es, die am stärksten unter ihren eigenen Glaubensbrüdern zu leiden haben“, erklärte Pater Jihad Youssef gegenüber „Kirche in Not“.

Der Mönch aus Deir Mar Musa erinnert daran, dass Pater Jacques in Qaryatayn auch für die islamische Gemeinschaft in der Region ein Ansprechpartner geworden sei. „Er wurde sogar vom Imam und den Scheichs sehr geachtet“, bestätigt Pater Jihad. „Im Kloster St. Elias, wo er lebte, nahm er mehr als 50 muslimische Familien mit mehr als hundert Kindern auf.“ Der Mönch half diesen Familien zudem, ihre zerstörten Häuser wiederaufzubauen, und gab ihnen Lebensmittel und Medikamente, was ihm auch durch die Unterstützung von „Kirche in Not“ ermöglicht wurde.

Der Nahostreferent von “Kirche in Not”, Pater Andrzej Halemba, sagt: “Pater Jacques hat immer allen Menschen geholfen, seien es Christen, seien es Muslime. Er hat allen geholfen, stand aber auf niemandes Seite. Warum wird ein solcher Mensch entführt? Wir sehen einmal mehr, wie der Krieg die besten Menschen fordert. Pater Jacques ist ein geistlicher Führer von Christen und Muslimen. Menschen beider Religionen schauen zu ihm auf und vertrauen ihm.”

Mourad_kruis„Unser Engagement zugunsten der Muslime ist der schlichte Ausdruck der Kirche, die allen zur Hilfe eilt: den Armen, Kranken, Verbrechern, Sündern und Verfolgten“, schrieb Pater Mourad an „Kirche in Not“.

Zusammen mit Pater Mourad wurde einer seiner Mitarbeiter, Boutros Hanna Dekermenjian, ein 38jähriger Armenier, entführt, der versucht hatte, die Entführung zu verhindern. Wie es Pater Youssef gegenüber „Kirche in Not“ erklärt, gebe es zur Zeit weder Informationen über die Geiseln noch über die Identität der Entführer. Er lädt alle dazu ein, sich dem Gebet anzuschließen, und bezeichnete die gegenwärtige Situation der orientalischen Christen als eine „wahre Glaubendprüfung. Wenn wir den gekreuzigten Jesus wahrhaftig lieben, sind wir bereit, uns für die anderen zu opfern.“

Marta Petrosillo

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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