Kirche in Not lebt ganz von der Hoffnung

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Video von Mauro Kardinal Piacenza zum Beginn des Jahres der Barmherzigkeit

Liebe Freunde,

Am 8. Dezember, unter dem Schutz der Unbefleckten Gottesmutter, haben wir uns alle zusammen geistig mit dem Heiligen Vater vereint und mit der ganzen Kirche die Heilige Pforte durchschritten, und so sind wir in das Jubiläumsjahrs der Barmherzigkeit eingetreten.

Pater Martin Barta und M. Kardinal Piacenza

Pater Martin Barta
und M. Kardinal Piacenza

Die geöffnete Heilige Pforte ist eine Pforte der Hoffnung. eine Pforte des Vertrauens auf die Göttliche Barmherzigkeit. Wir sind aufgerufen, die Vergangenheit zu vergessen und nach vorne zu schauen, uns auf den Weg zu einem neuen Ereignis der Gnade zu machen, zu der Fülle der Barmherzigkeit Gottes hin. Damit dies wirklich konkret geschehen kann, müssen wir die Heilige Pforte nach einer tiefen und ehrlichen Heiligen Beichte durchschreiten, mit dem aufrichtigen Wunsch uns auf den Weg der Heiligkeit zu machen. Die Heiligkeit ist die Berufung, die uns in unserer Taufe eingeschrieben worden ist. Jeder von uns ist zur Heiligkeit berufen. Es ist die Heiligkeit, die unsere Persönlichkeit vollkommen verwirklicht. Die Heiligkeit muss in unserem persönlichen, praktischen Leben, in der Familie, bei der Arbeit verwirklicht werden. Die Heiligkeit ist etwas Großartiges, aber gleichzeitig ist sie etwas sehr Einfaches und Alltägliches. Es heißt die Einzelheiten jedes Tages und jede Gelegenheit mit tiefer Liebe als eine „Berufung“ zu leben. Es muss uns gelingen, den Herrn in uns und durch uns wirken zu lassen, bis wir mit dem Heiligen Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“, „für mich ist das Leben Christus“.

Hoffen, hoffen, immer weiter hoffen, neu hoffen nach unzähligen Enttäuschungen, hoffen, dass der nächste Tag besser wird, obwohl er so viele Male schlechter 151214 logo du barmherzigkeitgewesen ist, all die augenscheinlichen Niederlagen akzeptieren, wie die Erde den üppigen Regen aufsaugt, das ist wirklich groß und zeigt die Allmacht der Göttlichen Gnade. Symbol der Hoffnung, auch heraldisch, ist der Anker, aber es gibt auch ein anderes Bild, das gewissermaßen noch bedeutsamer scheint. Ich denke an das Segel. Mit dem Anker hält man das Boot im Meer fest; das Segel hingegen dient dazu, es anzutreiben und über das Meer Richtung Festland fahren zu lassen. Die Hoffnung ist der Wind, der in die Segel bläst und uns vorantreibt. Es war die Hoffnung, die zu Beginn der Kirche, der christlichen Botschaft diese außerordentliche Expansionskraft bot, die sie in kürzester Zeit bis an die Grenzen der Erde brachte.

Auch unser Werk lebt ganz von der Hoffnung. Wenn uns z.B. die vielen Projektanträge erreichen, müssen wir hoffen, dass unsere Wohltäter uns helfen, die vielen Hoffnungen zu erfüllen… Die Welt dürstet nach Hoffnung und lauscht der Botschaft, die ihr wirklich Hoffnung geben kann. Wir Christen sind verantwortlich für die Hoffnung, die uns geschenkt worden ist; wir müssen Zeugnis davon ablegen, und zwar nicht nur mit Worten. Wir müssen Vermittler der Hoffnung sein: Wie Gläubige, die sich bei Prozessionen das Weihwasser von Hand zu Hand geben, so müssen wir uns von Herz zu Herz die göttliche Hoffnung weitereichen. Man kann auf vieles im Leben verzichten, man kann allerdings nicht ohne Hoffnung leben.

Die christliche Hoffnung ist eine aktive Hoffnung, voller Dinge, die während der Wartezeit zu tun sind: wachen, wachsen in der Liebe zu Allen… Daher ist die Hoffnung ein Sauerteig und das Salz im Teig dieser Welt. Dem Herrn, Jesus Christus, der kommt, geht man mit guten Taten entgegen, mit Taten der Barmherzigkeit, mit der entzündeten Lampe des Glaubens. Im guten Werk ist Christus bereits angekommen. Daher müssen wir uns nur um Ihn kümmern und um den Rest nur im Bezug und im Blick auf Ihn!

Liebe Freunde, ich wünsche Ihnen, dass auf die Fürsprache Mariens, der Mutter des Erlösers, Ihr Vertrauen in die unbegrenzte Barmherzigkeit Gottes an jedem Tag dieses Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit wachsen möge und wir alle, die ganze Welt, alle Menschen die wir kennen, vor Freude überströmen, weil mehr Freunde im Geben als im Nehmen liegt. Und mit diesen Gedanken möchte ich Sie alle herzlich grüßen. Möge Gott Sie segnen und die Gottesmutter Sie beschützen! Auf Wiedersehen!

+ Mauro Kardinal Piacenza, Präsident von Kirche in Not International

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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