Kirche in Not unternimmt internationale pilgerfahrt nach Fatima

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05/09/2017: Die Stiftung Kirche in Not erneuert ihre Weihe an die Gottesmutter. In den letzten 25 Jahren wurden mehr als 400 Projekte unterstützt, die mit der Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima verbunden waren.

Anlässlich der Einhundertjahrfeier der Marienerscheinungen von Fatima veranstaltet die Internationale Stiftung Kirche in Not vom 12. – 15. September eine Pilgerfahrt zu dem auch als „Altar der Welt“ bekannten Heiligtum. Das Hilfswerk, das zugleich das 70. Jubiläum seines Bestehens begeht, ist eng mit der Botschaft verbunden, die die Heilige Jungfrau vor einhundert Jahren an die drei Hirtenkinder gerichtet hatte, und wird daher seine vor 50 Jahren vorgenommene Weihe an die Muttergottes erneuern. Es war 1947 von Pater Werenfried van Straaten gegründet worden, um notleidenden Christen zu dienen.

Geleitet wird die Pilgerfahrt, an der Hunderte Wohltäter und Mitarbeiter der Kirche in Not-Büros in aller Welt teilnehmen, von Mauro Kardinal Piacenza, dem Internationalen Präsidenten der Stiftung.

Kirche in Not sei von jeher eine unmittelbare Antwort auf den Aufruf der Gottesmutter zur Bekehrung und zur Rückkehr zu Gott gewesen, erklärt Pater Martin Barta, der Internationale Geistliche Assistent der Stiftung. „Die internationale Pilgerfahrt ist für alle Mitarbeiter und Freunde von Kirche in Not eine einzigartige Gelegenheit, um sich zu Füßen Mariens zu versammeln und ihren Einsatz für die verfolgte und leidende Kirche zu erneuern. Im dritten Fatima-Geheimnis hat Maria uns klar vor Augen geführt, dass es Leid und Verfolgung geben werde. Vor allem aber hat sie uns den Weg gezeigt, wie wir dieses Leid durch Gebet und opferbereite Liebe mildern und überwinden können. Unter der Führung Mariens möchten wir diesen Weg der Liebe fortsetzen, um so der leidenden Kirche, den Ärmsten und Gedemütigten sowie den Priestern und Ordensschwestern zu helfen, die oft mit leeren Händen die Gegenwart Gottes zu den entlegensten und unwirtlichsten Orten bringen, indem sie den am meisten vergessenen Gemeinden dienen“, so Barta.

In der Wallfahrtskirche von Fatima sei ein Stück der Berliner Mauer ausgestellt. Dieses könne als Sinnbild dafür dienen, dass die Botschaft, die Unsere Liebe Frau 1917 an die Hirtenkinder gerichtet hatte, in enger Verbindung mit der Aufgabe von Kirche in Not steht, das sich seit 70 Jahren dafür einsetzt, das Leid der verfolgten und diskriminierten Kirche in vielen Ländern der Welt zu lindern.

Die erste Wallfahrt von Kirche in Not nach Fatima, die am  14. September 1967 stattfand, hatte zum Ziel, für die verfolgte Kirche zu beten. In dieser Tradition wird Kirche in Not auch dieses Mal sieben Zeugnisse vorstellen, die die dramatische Situation sowie die Wünsche und Nöte der Kirche in Syrien, Niger und Venezuela und anderen Ländern dar. (Sprechen werden Raul Biord Castillo, Bischof von La Guaira, Venezuela; Pater Firas Lutfi, Aleppo, Syrien; Pater Rolando Montes de Oca aus Camaguey, Cuba; Schwester Persévérance Catherine Kingbo, Niger; John Kardinal Ribat MSC aus Port Moresby, Papua-Neuguinea; Mokrzycki Mieczyslaw, Erzbischof von Lviv (Lemberg), Ukraine und Forrosuelo Du, Erzbischof von Palo, Philippinen).

Die Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima gehört zu den verbreitetsten Frömmigkeitsformen der Welt. Dies schlägt sich auch in den mehr als 400 mit dieser Art der Marienverehrung verbundenen Projekten nieder, die von der Päpstlichen Stiftung in den letzten 25 Jahren unterstützt wurden. Solche Projekte gibt es nicht nur in den osteuropäischen Ländern, die schwer unter dem Joch des Kommunismus gelitten haben, sondern es werden auch in Lateinamerika und Afrika – hier insbesondere in den portugiesischsprachigen Ländern Brasilien, Mozambique und Angola  –Dutzende Projekte von Ordensgemeinschaften und Pfarreien durchgeführt, die den Namen der Muttergottes von Fatima tragen. Auch an Orten, die von  der Cova da Iria sehr weit entfernt gelegene sind, wie beispielsweise in Myanmar, Indonesien und auf den Philippinen wird auf Bitten der Ortskirche der Bau von Kapellen, Kirchen oder Wallfahrtsorten unterstützt, die Unserer Lieben Frau von Fatima gewidmet sind.

Einer der letzten Anträge kam aus Bangladesch. Dort ist die Pfarrei Baromani zu einem Wallfahrtsort für mehr als 30.000 Menschen, darunter auch für Hindus und Muslime, geworden. Dort besteht der Wunsch, eine Wallfahrtskirche zu errichten. Bislang besteht der Ort lediglich aus zwei Lauben als Schutz für die Pilger, die hierher kommen, um Unsere Liebe Frau von Fatima zu verehren und sie um ihre Fürsprache anzurufen. Die Diözese Mymensigh wurde erst 1987 gegründet. Sie zählt 80.000 Katholiken, von denen 80% Mandi-Garo, eine tibeto-birmanische Minderheit aus Bangladesch, sind. Sie sind in doppelter Hinsicht eine Minderheit, als eigener Stamm und als Christen.

Von Maria Lozano

 

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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