Konferenz in Rom über das Rückkehrrecht irakischer Christen

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Die päpstliche Stiftung Kirche in Not bringt Vertreter des Vatikans und der irakischen Christen zusammen, um Anspruch auf ihr universelles Rückkehrrecht in der Ninive- Ebene zu erheben.

Am Donnerstag, den 28. September, um 9.00 Uhr morgens, wird die päpstliche Stiftung Kirche in Not «Aid to the Church in Need (ACN)» Gastgeberin der Konferenz „Zurück zu den Wurzeln – Internationale Bemühungen zur Unterstützung der Rückkehr irakischer Christen in ihre Dörfer in der Ninive-Ebene“ sein, die in der päpstlichen Lateranuniversität in Rom stattfindet.

Führende Vertreter des Vatikans und der Gemeinschaft der irakischen Christen, darunter der Kardinalstaatssekretär Pietro Kardinal Parolin, der chaldäische Patriarch Louis Raphal I Sako, der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mosul, Nicodemus Daoud Sharaf, der Apostolische Nuntius des Irak und von Jordanien, Erzbischof Alberto Ortega Martins, und der syrisch-katholische Erzbischof von Mosul, Youhanna Petros Mouche, werden über die Erfolge und die Herausforderungen sprechen, vor denen die letzten im Nordirak verbliebenen christlichen Gemeinden stehen.

Die jüngst erfolgte Befreiung der christlichen Dörfer hat bei den christlichen Familien, die vor drei Jahren durch den ISIS gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben wurden, den Wunsch erweckt, aus der kurdischen Landeshauptstadt Erbil in ihre durch den Krieg zerstörten Häuser in der Ninive Ebene zurückzukehren. Als Antwort auf ihren Appell hat Kirche in Not dazu beigetragen, die erste Phase der Renovierung von 13.000 beschädigten und zerstörten Häusern zu unterstützen. Angesichts dieser Mammutaufgabe fordert das Hilfswerk die internationale Gemeinschaft dazu auf, sich daran zu beteiligen, um die christliche Präsenz – und damit die Vielfalt der irakischen Gesellschaft – zu gewährleisten.

Unter dem Vorsitz des Internationalen Präsidenten von Kirche in Not, Mauro Kardinal Piacenza, werden unter anderem die folgenden Vorträge gehalten: Kardinal Parolin spricht über die Position des Vatikan bezüglich der Christen im Irak und des Nahen Ostens, Erzbischof Ortega präsentiert eine Analyse der regionalen Großlage, seine Seligkeit Patriarch Sako spricht über die Situationen, mit der irakische Christen Tag für Tag konfrontiert werden, Pater Andrzej Halemba, Vorsitzender des Ninive-Wiederaufbaukomitees (NRC) stellt die fortlaufende Entwicklung des Wiederaufbaus und der Rückkehr der Christen vor, und Steven Rashe, Sprecher des NRC, stellt die alltäglichen gegenwärtigen Sicherheitsherausforderungen in den Fokus, wie sie beispielsweise die Minenräumung und ein von Konflikten geprägtes politisches Umfeld darstellen.

Die Konferenz der Päpstlichen Stiftung wird von Regierungsvertretern, Geschäftsleuten, Botschaftern des Heiligen Stuhles und internationalen Wohltätigkeitsorganisationen besucht, die alle daran interessiert sind, die neuesten Informationen über den Wiederaufbau in einem angespannten politischen, religiösen und sozialen Klima zu erhalten.

Seit 2014 hat Kirche in Not 36,6 Millionen Dollar für die Unterbringung und Lebensmittel der christlichen IDPs im Nordirak aufgewendet. Die geschätzten Kosten für den Wiederaufbau der christlichen Dörfer belaufen sich auf 250 Millionen Dollar.

Nach den Vorträgen wird um 12.00 Uhr am Mittag eine Pressekonferenz in einem benachbarten Konferenzraum, der Sala Papa Francesco (Päpstliche Lateranuniversität), stattfinden, bei der die Journalisten die Möglichkeit haben werden, ihre Fragen direkt an die Redner zu richten.

Die Konferenz (Sala Pio XI) und die Pressekonferenz (Sala Papa Francesco) finden in der  Pontifical Lateranense Universität, Piazza San Giovanni in Laterano 4, Rom, statt.


Für die Presseakkreditierung senden Sie bitte eine E-Mail an Maria Lozano, Leiterin der Presseabteilung von Kirche in Not «Aid to the Church in Need (ACN), press@acn-intl.org. Der Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 27. September, 10 Uhr. TV-Teams werden auch darum gebeten, die Nummern ihrer Personalausweise und ihre Geburtsdaten für die Akkreditierung zur Verfügung zu stellen.

Von Maria Lozano

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

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    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

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