“Let’s be one”: Kirche in Not regt Jugendliche dazu an, während des Weltjugendtages an die leidende Kirche zu denken

FacebookTwitterGoogle+

World Youth Day Krakow 2016 - preparationsKönigstein (Germany), 12.07.2016.-Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not wird während des Weltjugendtages in Krakau (26.-31. Juli) die Kampagne Let’s be one (“Lasst uns eins sein”) starten. Sie wurde entwickelt, um ein Bewusstsein für die leidende Kirche zu wecken und um Solidarität mit ihr zu zeigen, insbesondere mit den vielen jungen Christen in aller Welt, die aus verschiedenen Gründen nicht nach Krakau reisen können.

Über eine Vielzahl von Kommunikationskanälen und durch persönliche Zeugnisse möchte die päpstliche Stiftung die Jugendlichen auf dem Weltjugendtag über das Leid von Christen in aller Welt informieren und auf diese Weise eine Brücke des Gebetes und der Solidarität zwischen den jungen Menschen ermöglichen. Die Idee ist, mit der leidenden Kirche eins zu sein, aber auch, dass diejenigen jungen Menschen in der Welt, die Not und Bedrängnis erleiden, durch diese Kampagne mit uns in Krakau im Gebet vereint sind, im Wissen darum, dass wir ein Leib, eine Kirche sind, erklärt Mark von Riedemann, Kommunikationsdirektor von Kirche in Not.

Unter dem Titel Let’s be one hat Kirche in Not in Zusammenarbeit mit dem Catholic Radio and Television Network (CRTN) kurze „Selfie“-Spots produziert, in denen ein Tag im Leben junger Katholiken in Israel, Papua-Neuguinea, Irak, Kuba, Kenia und Polen mit einer gemeinsamen Botschaft gezeigt wird: „ Wir können aufgrund von Krieg, Armut, Entfernung oder Einsatz als Freiwilliger nicht in Krakau sein, aber wir werden mit euch im Gebet vereint sein.“ Um einen größeren Einblick in die alltägliche Wirklichkeit bedrängter Christen in verschiedenen Ländern zu zeigen, wird CRTN während des Weltjugendtages eine Auswahl von Dokumentar- und Kurzfilmen im Kijów-Kino zeigen.

Einer der Höhepunkte der „Let’s be one“-Kampagne wird eine Musikaufführung unter dem Titel „Because of My Name”(„Um Meines Namens willen“), sein. Pater Waldemar Cislo, der Direktor des polnischen Nationalbüros von Kirche in Not, berichtet über die Idee: „Christen sind die am meisten verfolgte religiöse Gruppe in der Welt. Wir können angesichts eines solchen Leids und solcher Grausamkeit nicht schweigen. Da Worte und Musik die besten Mittel sind, um junge Menschen zu erreichen, hat Kirche in Not sich entschieden, für den Weltjugendtag ein Oratorium unter dem Titel „Because of My Name“ zu schaffen, das verfolgten Christen gewidmet ist. Heutzutage wird den jungen Leuten gesagt, der Glaube sei nicht wichtig, und er sei nicht modern. Währenddessen werden Christen weltweit an vielen Orten dazu gezwungen, eine dramatische Entscheidung zu fällen: sich von Christus loszusagen, um ihr Leben zu retten, oder ihrem Glauben treu zu bleiben. Sehr oft wählen sie letzteres. Mit dem Oratorium möchten wir jungen Menschen zeigen, dass Christus und der Glaube das Wichtigste im Leben sind. Das Musikstück ist auch ein Aufruf von Kirche in Not an die Regierenden dieser Welt, dass sie angesichts des Dramas der Christen, die um ihres Glaubens willen sterben, nicht gleichgültig bleiben mögen.“

Das Oratorium wurde von Piotr Rubik komponiert, einem der bekanntesten modernen polnischen Komponisten. Aufgeführt wird es am Freitag, dem 29. Juli, um 21:00 Uhr am Hauptmarkt (Rynek Główny) in Krakau, nach dem vom Papst Franziskus gehaltenen Kreuzweg.

ACN-20160713-43428Um möglichst vielen jungen Menschen dazu zu verhelfen, den Heiligen Vater zu sehen und mit ihm und anderen jungen Christen Lebenserfahrungen zu teilen, unterstützt das internationale katholische Hilfswerk die Reise nach Krakau von ca. 40 Gruppen aus verschiedenen Ländern der Welt: „Für jeden Weltjugendtag unterstützen wir Gruppen von Jugendlichen aus verschiedenen Teilen der Welt, besonders wo Verfolgung herrscht oder Christen in der Minderheit sind. Es sind Länder wie der Irak, Turkmenistan, Südsudan, Tschad, Algerien, Syrien,  Pakistan und Bangladesch, um nur einige aufzuzählen. Durch den Weltjugendtag haben diese Jugendlichen die Gelegenheit zu erfahren, was es bedeutet, ein Teil der Weltkirche zu sein und zu sehen, dass sie mit ihrem Glauben nicht allein sind. Außerdem gibt dies ihnen Auftrieb und die Motivation, in ihren Ländern selbst für andere junge Leute als Missionare zu handeln“, erklärt Regina Lynch, Leiterin der Projektabteilung von Kirche in Not.

Eine außerordentliche Freude sei es gewesen, dass das Weltjugendtags-Komitee  das Hilfswerk eingeladen hat, aktiv am Kreuzweg teilzunehmen: „Unsere Gruppe besteht aus 21 Vertretern aus verschiedenen Ländern: jungen Leuten aus den Nationalbüros von Kirche in Not werden das Kreuz mit Jugendlichen aus den Projektländern zusammen tragen , deren Teilnahme wir unterstützen. Diese Gruppe wird das Kreuz von der 2 bis zur 3 Station tragen. Es wird ein sichtbares Zeichen der Einheit und damit ein großes Zeugnis unserer Kampagne ‚Lasst uns eins sein‘“, sagt von Riedemann.

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Kommentar :

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pontical Foundation