Papst bittet um Hilfe für die Ukraine

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In allen katholischen Gottesdiensten in Europa wird am nächsten Sonntag für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine gefragt. „Ich lade alle Gläubigen ein, sich dieser päpstlichen Initiative mit einem großzügigen Beitrag anzuschließen“, so Franziskus. Mit dieser Geste wolle er nicht nur die materiellen Leiden lindern, sondern auch seine persönliche Nähe und Solidarität sowie die der gesamten Kirche zum Ausdruck bringen“, sagte der Papst.

Kirche in Not möchte diesem Aufruf folgen, denn seit Jahrzehnten ist die Ukraine in unserer Arbeit eine Prioritätsregion. Das belegt auch die Tatsache, dass 2014 kein Land mehr Hilfe erhalten hat als die Ukraine.

Kirche in Not hat sich auch etwas an humanitärer Hilfe geleistet, da es aber vor Ort eine gut funktionierende Caritas gibt, konnte sich unser Einsatz auf unseren pastoralen Schwerpunkt konzentrieren, damit es dem krisengeschüttelten Land gelingt, sich in seinem christlichen Fundament tief zu verwurzeln.

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Beispielprojekt: Christliche Sommerlager für die Jugendlichen der Erzeparchie Kiew 2016

Msgr. Yosyf Milyan, Weihbischof der Erzeparchie Kyiv

Msgr. Yosyf Milyan,
Weihbischof der
Erzeparchie Kyiv

Etwa 240.000 Gläubige mit nur 43 Priestern betreut Msgr. Yosyf Milyan, Weihbischof der Erzeparchie Kyiv in der Ostukraine, die fünf riesige Gebiete der Zentralukraine umfasst: Kiew, Vinnytsa, Zhytomyr, Tschernihiw und Tscherkassy. „Missionsterritorium“, wie es P. Petro Zhuk, Vorsitzender der Katechesekommission und Rektor des Priesterseminars Kiew nennt. Und er führt aus: „Ohne unsere Mission würden sich weder die Pfarrgemeinden noch das Kirchenleben entwickeln. Die Mission dauert an und entwickelt sich in verschiedene Richtungen. Eine der wichtigsten und erfolgreichsten sind die christlichen Lager für Jugendliche im Sommer. Jahrelang organisierten wir diese Lager in der Westukraine. Sie hatten wunderbare Folgen. Die Jugendlichen, die daran teilgenommen haben, wurden zu den aktivsten Pfarrgemeindemitgliedern, zu überzeugten Christen und sie bekamen eine solide geistliche Grundlage für ein segensreiches Leben nach der christlichen Morallehre.“

160407 ukraine refugees 4Bisher wurden diese Sommerlager immer vom Priesterseminar Lemberg (Lviv) organisiert, seit fünf Jahren hat Kiew ein eigenes Seminar, das nun einspringt. In allen fünf Dekanaten werden sich im Sommer jeweils 1.300 Jugendliche treffen – auf Dekanatsebene (7 Lager für je 50 Teilnehmer) und auf Diözesanebene (2 Lager für je 50 Teilnehmer) wie auf Pfarreiebene (28 Lager für je 30 Teilnehmer). und damit gewinnen zwei: Das sind zum einen die Jugendlichen, die eine ausgezeichnete pastorale Betreuung in dieser intensiven Woche haben – aus diesen Begegnungen gehen immer Jugendgruppen hervor, die sich das ganze Jahr über treffen und letztlich die Kirche der Zukunft mitaufbauen. Zum anderen sind dies die Priesteramtskandidaten aus dem Seminar, die hier als Praktikum die Gelegenheit bekommen, lebendige Pastoralarbeit kennenzulernen und einzuüben.

 

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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