Ausbildungshilfe für 40 junge Karmeliten in Madagaskar

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Am Anfang standen gefährliche Abenteuer: Nur wenige Monate vor dem Tod ihrer großen Gründerin, der heiligen Teresa von Avila, stachen im März 1582 fünf Karmelitenpatres von Lissabon aus in See, um die Küste des heutigen Angola zu erreichen, das damals unter der Herrschaft des portugiesischen Königs stand. Ein Sturm machte diesem Unterfangen ein Ende. Ihr Schiff sank, und die tapferen Ordensmänner ertranken im Ozean. Als kurz darauf ein zweiter Versuch unternommen wurde, wurde das Schiff von Seeräubern gekapert. Die Ordensmänner wurden am Strand einer zu Cap Verde gehörenden Insel ausgesetzt. Einer von ihnen starb, den anderen gelang es, nach Sevilla zurückzukehren. Erst zwei Jahre darauf gelang es endlich drei Karmeliten, das heutige Angola zu erreichen. Jedoch bestand die Mission nur bis 1612.

Danach sollte es dreihundert Jahre dauern, bis der Orden der heiligen Teresa von Avila in Schwarzafrika Wurzeln schlagen sollte. Im 20. Jahrhundert waren es zunächst die Unbeschuhten Karmelitinnen, die den Orden dort ansiedelten. 1921 kamen Karmelitinnen aus Belgien in Betafo in Madagaskar an. Die ersten Niederlassung ihrer männlichen Mitbrüder in Schwarzafrika entstand erst 1956 im damaligen Zaire (heute Demokratische Republik Kongo). Heute gibt es in über zwanzig Ländern Schwarzafrikas 36 Karmelitinnenklöster mit mehr als 400 Schwestern und 65 Klöster der Karmeliten mit ebenfalls mehr als 400 Ordensmännern sowie zahlreichen jungen Berufungen, die sich noch in der Ausbildung befinden.

Madagaskar war nicht nur das erste Land, in dem sich der weibliche Zweig des Karmel niedergelassen hat, sondern es war auch das dritte Land, in dem der männliche Zweig ein Kloster gründete. Seit 1969 sind die Ordensmänner nun dort vertreten. Ihm gehören heute 56 Priester an, davon 48, die aus Madagaskar stammen. Außerdem freut sich der Orden über zahlreiche Berufungen. So sind zur Zeit 40 junge Männer in der Ausbildung. Eigentlich würden sogar gern noch mehr junge Männer in den Orden eintreten, aber es können nicht alle aufgenommen werden, da der Orden nicht in der Lage ist, für sie zu sorgen und sie auszubilden. So wurde die Zahl schweren Herzens auf 40 begrenzt.

Die Ausbildung dieser 40 jungen Ordensbrüder haben unsere Wohltäter im vergangenen Jahr mit 9.500 Euro unterstützt. Ihre Oberen danken in ihrem Namen allen, die geholfen haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott!

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit.
Code für die Übertragung: 134–06-79 Madagaskar

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  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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