Dank der Hilfe von Kirche in Not ist in Bulgarien ein Fatima-Heiligtum entstanden

FacebookTwitterGoogle+

Das Fatima-Heiligtum von Pleven ist die Frucht einer Gebetserhörung: Als Bischof Petko Christov von Nicopoli  1996 zusammen mit den anderen katholischen bulgarischen Bischöfen in den portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima pilgerte, um die Katholische Kirche des Landes dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen, betete er auch in einem besonderen Anliegen. „Wenn es mir gelingt, die Baugenehmigung für eine neue Kirche in Pleven zu erlangen, weihe ich diese Kirche Dir, Unserer Lieben Frau von Fatima“, versprach er der Muttergottes. Zu diesem Zeitpunkt waren seit dem Fall des Kommunismus gerade erst sieben Jahre vergangen, und die Katholische Kirche musste nach der politischen Wende nahezu wieder bei null anfangen. Die ehemaligen Kommunisten in den Behörden taten alles, um die Baugenehmigung für die Kirche zu verhindern.

Heute erinnere man sich an diese Phase als an einen „Weg durch die Hölle“, sagt Magda Kaczmarek von „Aid to the Church in Need“. Sie kennt diese Situation aus eigener Anschauung: „Wir haben die Franziskaner von Anfang an im Aufbau ihrer Pfarrei begleitet. Zuerst wurde in Privathäusern gebetet. Ich kann mich an einen Kellerraum in einem Wohnblock erinnern, wo die heilige Messe gefeiert wurde. Am unangenehmsten waren die Geräusche von der Kanalisation. Ich habe mich dort wie im Untergrund gefühlt. Damals sagte man uns:  ‚Wenn wir eine Kirche haben, dann werden auch die anderen Leute kommen, die Sehnsucht nach einem richtigen Gotteshaus haben. Und wenn das Gotteshaus Unserer Lieben Frau von Fatima geweiht sein wird, dann wird die Muttergottes uns helfen, dass die Kirche errichtet werden kann.‘“

Die Muttergottes half in der Tat: Kaum war Bischof Christov nach Hause zurückgekehrt, fand sich ein Grundstück, und die Behörden erteilten die Baugenehmigung. Endlich konnte in der 120.000-Einwohner-Stadt , in der relativ viele Katholiken leben, mit dem Bau der Kirche begonnen werden. Die Muttergottes hatte die Gebete offenbar erhört und half auch weiterhin dabei, die unzähligen Schwierigkeiten, die auch später noch aufkamen,  zu überwinden.

Heute ist die Pfarrei Unserer Lieben Frau von Fatima in Pleven ein diözesanes Marienheiligtum, in dem die Muttergottes von zahllosen bulgarischen Gläubigen verehrt wird. Bald soll die Wallfahrtsstätte zu einem Nationalheiligtum ernannt werden. Die Franziskaner, denen die Pfarrei anvertraut ist, besuchen mit der Statue der Muttergottes auch andere katholische Pfarreien, damit noch mehr Gläubige die Gelegenheit haben, zur Heiligen Jungfrau von Fatima zu beten.

Kirche in Not hat den Bau der Kirche mit insgesamt mehr als 135.000 Euro unterstützt.

Pater Jaroslaw Bartkiewicz, der Delegat der Franziskaner in Bulgarien, dankt Kirche in Not für die Hilfe und gratuliert dem Hilfswerk zum 70jährigen Bestehen: „ An diesem besonderen Ort hier in Pleven in Bulgarien empfehlen wir Unserer Lieben Frau regelmäßig alle Wohltäter von Kirche in Not an und bitten sie darum, ihnen besondere Gnaden zu erweisen. Möge sie Sie alle in ihrer Obhut haben, und möge Kirche in Not noch lange der verfolgten und bedrängten Kirche auf vielen Kontinenten dieser Welt dienen“.´

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit. Code für die Übertragung: 433-01-19 Bulgarien

FacebookTwitterGoogle+

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

FacebookTwitterGoogle+

Kommentar :

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pontical Foundation