Ein Pastoralprogramm in Indien anlässlich des Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit

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Bischof Salvadore Lobo von Baruipur hat ein Herz für die Armen und Benachteiligten. Schon als junger Seminarist  war er Mutter Teresa begegnet und hatte sich daraufhin dazu entschlossen, als Freiwilliger in ihrem Sterbehaus „Kaligat“ in Kalkutta die Sterbenden zu waschen. Diese Erfahrung prägte ihn für sein ganzes Leben.

In seiner von Armut geprägten Diözese wird das von Papst Franziskus ausgerufene „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ besonders intensiv begangen. So weihte der Bischof eine Kirche ein, die der Göttlichen Barmherzigkeit geweiht ist. Um den Ort zu erreichen, war er drei Stunden mit dem Auto und noch eine Stunde mit dem Boot unterwegs, denn die Kirche steht auf einer Flussinsel. Viele Orte in seiner Diözese sind schwer zu erreichen.

INDIA / BARUIPUR 09/00049 Small publications on liturgical, moral and faith formation of the youth of the diocese Only this small file quality available

Am meisten liegt dem Bischof aber am Herzen, dass die Menschen die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes wirklich verinnerlichen. Daher soll nicht nur im Jahr der Barmherzigkeit, sondern insgesamt drei Jahre lang ein pastorales Programm stattfinden, das die Menschen im Geiste der Liebe, des Friedens und der gegenseitigen Vergebung wachsen lässt. Es werden verschiedene Kurse, Workshops, Besinnungstage und Treffen für die unterschiedlichen Zielgruppen stattfinden.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Kindern. Die Kirche hat in der Region nur wenige eigene katholische Schulen, so dass die Kinder oft zu wenig religiös begleitet werden, Dazu kommt der Einfluss der modernen Medien. Viele Kinder verbringen ihre Zeit vor dem Fernseher oder mit Computerspielen und gehen immer seltener zur Kirche. Daher soll die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verstärkt werden, damit sie im Glauben verwurzelt sind. Auch für die Frauen soll es spezielle Programme geben, denn sie werden oft kaum unterstützt, gelten in der Gesellschaft nichts und haben keine Selbstachtung. Dazu kommt, dass die katholischen Gläubigen oftmals aus ethnischen Minderheiten stammen, die in der indischen Gesellschaft ohnehin ganz unten stehen. Gerade die Menschen, die besonders benachteiligt sind, sollen tiefer erfahren, dass Gott sie liebt. Kirche in Not (ACN) unterstützt das pastorale Programm der Diözese Baruipur mit 30.000 Euro.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit.

Code für die Übertragung: 317-08-49 Indien

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Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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