Eine Kapelle für ein Erholungs- und Exerzitienzentrum in Ukraine

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Auch ein Vierteljahrhundert nach dem Zerfall der Sowjetunion sind die Folgen dieser Zeit noch zu spüren. Viele Menschen in der Ukraine empfinden eine innere Leere. Sie sind auf der Suche nach Gott. Bischöfe, Priester und Ordensleute berichten übereinstimmend davon, dass die Sehnsucht nach Gott immer größer wird und dass die Menschen nach echter Katechese und seelsorglicher Betreuung verlangen.

Oft wird der erste Kontakt zur Kirche über die praktische Nächstenliebe geknüpft. Die Armut im Land, die ohnehin groß war, wird durch die Krise im Osten noch verschärft. Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt mittlerweile bei 50 Euro, während die Preise immer weiter ansteigen. Immer mehr Menschen sind auf die Suppenküchen, Kleiderkammern oder andere praktische Hilfe angewiesen.

160602 oekraine1Caritas Spes Ukraine betreibt mehrere Rehabilitations- und Erholungszentren. Das letzte davon ist in der Diözese Lutsk in Pulmo eröffnet worden. Dort können sich Kinder aus bedürftigen Familien und Waisenkinder, die von der Caritas betreut werden, in den Sommermonaten erholen. Im Winter treffen sich dort Gebetsgruppen und Familienkreise zu geistlichen Exerzitien. Es dient also nicht nur der physischen Erholung und Gesundung, sondern auch der geistlichen. Es wird auch für Treffen von Priestern und Ordensleuten genutzt.

Das Zentrum in Pulmo verfügt jedoch noch nicht über eine eigene Kapelle, was sowohl den Präsidenten von Caritas Spes, Bischof Shyrokoradiuk, als auch den Ortsbischof von Lutsk, Vitali Skomarovskiyj sowie den Caritas-Direktor von Lutsk, Roman Burnyk, sehr betrübt. Denn sie betonen: „Die Kirche ist ein Zeichen, das die kirchliche Zugehörigkeit und den geistlichen Aspekt der Tätigkeit des Zentrums zeigt“. Zur Zeit wird der Katechesesaal für die Heilige Messe genutzt, dieser ist jedoch zu klein. Daher soll nun eine kleine Kirche entstehen, die auch von außen als Kirche sichtbar ist. Denn für die Menschen in der Ukraine ist es wichtig, dass eine Kirche auch äußerlich als Gotteshaus erkennbar ist, denn sonst kommt schnell die Angst auf, es handele sich möglicherweise um eine Sekte. Kirche in Not (ACN) möchte den Bau mit 10.000 Euro unterstützen.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit.

Code für die Übertragung: 438-08-19 Ukraine

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Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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