Existenzhilfe für die töchter der auferstehung in Ruanda

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Die Grenzregion zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo wird immer noch von gewalttätigen Rebellengruppen beherrscht. Die Bevölkerung in Ruanda leidet bis heute an den Folgen des Massakers der 1990er Jahre. Wo immer es irgend möglich ist, harren 47 Schwestern der Kongregation „Töchter der Auferstehung“ an der Seite ihres leidtragenden Volkes aus und teilen sein Los. Dafür werden sie geliebt.

Instituts mit afrikanischer Wesensart

hre Landwirtschaft ist beispielhaft für die Region – mit primitivsten Mitteln haben sie Sümpfe 140410 dochters_6.jpgtrockengelegt und den Urwald gerodet. Die „Töchter der Auferstehung“ sind mit der afrikanischen Kultur vertraut, denn sie alle stammen aus Afrika. Damit erfüllen sie den Traum ihrer Ordensgründerin, der Missionarin Mutter Hadewych, die in den 1960er Jahren die Gründung eines einheimischen Instituts mit afrikanischer Wesensart

Soziales Engagement

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Seitdem wuchs der Orden rasant. Die Schwestern arbeiten in Krankenhäusern und Ambulanzen, weil es an Ärz-ten und geschultem Personal fehlt. Sie betreuen Aidskranke, versorgen Tausende Menschen täglich in ihren Suppenküchen und bewahren sie so vor dem Hungertod. Sie pflegen alte und kranke Priester und bringen den Kindern Lesen und Schreiben bei. Jedes Jahr fahren sie für einige Zeit in ihre Heimatdörfer und geben das, was sie gelernt haben, an ihre Verwandten und Freunde weiter. Zugleich behalten sie dadurch den Kontakt zu ihren Heimatpfarreien. Ebenso wichtig wie ihr soziales Engagement ist ihre Mithilfe in den Gemeinden. 20 und mehr Filialkirchen muss ein Priester in Ruanda allein betreuen – ohne die Hilfe der Schwestern, die Katechesen halten und Jugendgruppen leiten, wäre dies undenkbar. Ohne ihr eigenes tiefes Gebetsleben hätten die Ordensfrauen nicht die Kraft, all dies zu bewerkstelligen. Sie leben quasi als semi-kontemplative Schwestern.

Gewalt  140410 dochters_8.jpg Dès sa création, la congrégation a été confrontée à la violence. Plusieurs des sœurs ont même été victimes du génocide des années nonante. Elles avaient refusé d’accéder à la demande de l’évêque de quitter la région, car elles se sentaient responsables des nombreuses personnes qu’elles soignaient. Sans doute aussi n’avaient-elles pas conscience du danger qui les menaçait. Quoi qu’il en soit, la supérieure avait répondu avec l’accord de toutes les sœurs :“Nous avons peur, mais nous ne nous sentons pas immédiatement menacées.Il n’y a pas de prêtre dans la paroisse et les croyants comptent sur nous.Nous ne pouvons pas nous résoudre à les abandonner sans la Sainte Communion et à prendre la fuite alors que le danger n’est pas trop important.Nous restons ici, auprès des chrétiens.Nous ne nous occupons pas des affaires politiques et nous ne faisons de mal à personne. Nous espérons qu’il ne nous arrivera rien.“Finalement, seules cinq sœurs ont été évacuées. Une nuit, les rebelles ont fait irruption et ont tué six des sept sœurs qui étaient restées, ainsi que deux visiteurs. Elles furent massacrées avec des machettes. Une sœur seulement a survécu à l’attaque mais elle en est restée atrocement mutilée. Le couvent a dû être fermé.

Von Anfang an sahen sich die Schwestern mit Leid und Gewalt konfrontiert. Unter den Opfern des Massakers der 1990er Jahre waren auch „Töchter der Auferstehung“. Sie hatten sich der Bitte des Bischofs, das Gebiet zu verlassen, verweigert, weil sie sich gegenüber den vielen Menschen in ihrer Obhut verantwortlich fühlten. Vielleicht sahen sie auch tatsächlich nicht die Gefahr, die auf sie zurollte. Die damalige Oberin der Schwestern hatte jedenfalls im Einvernehmen mit allen Schwestern geantwortet: „Wir haben Angst, aber wir fühlen uns noch nicht direkt in Gefahr. Es gibt keinen Priester in der Pfarrei, die Christen zählen nur auf uns. Sie ohne Kommunion zu lassen und zu fliehen, ohne dass große Gefahr herrscht, bringen wir nicht übers Herz. Wir bleiben bei unseren Christen. Wir machen keine Politik, wir fügen niemandem Böses zu. Wir hoffen, dass uns nichts geschieht.“ Lediglich fünf Schwestern wurden evakuiert. In ein Nacht drangen Rebellen in das Haus der Schwestern ein und töteten sechs der sieben verbliebenen Schwestern und zwei Besucher mit Macheten. Nur eine Schwester überlebte schwer verstümmelt. Die Niederlassung musste geschlossen werden.
Erst im Jahr 2005 kamen wieder ein paar „Töchter der Auferstehung“ nach Ruanda zurück und bezogen nach der Segnung durch den Ortsbischof Msgr. Alexis Habiyambere, das so grausam entweihte Haus. Dank der Hilfe von „Kirche in Not“ konnte es wiederhergerichtet und erweitert werden, so dass jetzt auch für Besucher genug Platz ist und die Schwestern die eigene Ernte in einem Hangar trocknen und aufbewahren können. Auch eine Geflügelzucht konnten sie neu einrichten. Dennoch können die Schwestern ihren Lebensunterhalt ohne unsere Hilfe nicht bestreiten. Liebe und Anerkennung, die sie für ihre Dienste erhalten, machen ihre Bäuche nicht satt.
Die Priorin der Gemeinschaft in Ruanda, Marie Rose Kuramukobwa, bittet uns daher um weitere Unterstützung. „Die Schwestern geben sich mit ganzem Herzen, ob in der Katechese oder in der Erziehung der Kinder, in der Frauenförderung, in der Ambulanz“, erzählt sie. Gerade haben sie das Dach am Kloster repariert, doch die Novizinnen im Noviziat in Masaka leben noch ohne Strom und beten bei Kerzenschein.
25.000 Euro haben wir den Schwestern versprochen, damit sie notwendige Ausgaben bestreiten können. Bitte helfen Sie uns, unser Versprechen einzulösen! Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, geben Sie bitte die Projektreferenz NC-RWANDA -2014-INT an.
Diese Projekte sind ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder einem ähnlichen Projekt zugute kommen und die pastorale Arbeit von KIN ermöglichen.

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Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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