Guinea: Hilfe für den Bau eines neuen Schlafsaals für das Priesterseminar in Conakry

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Guinea ist ein überwiegend islamisch geprägtes Land. Rund 85 Prozent der 11,6 Millionen Einwohner bekennen sich zum Islam. Christen bilden lediglich eine Minderheit von 8 Prozent. Die restliche Bevölkerung gehört traditionellen afrikanischen Religionen an.

Besonders stark wurde das westafrikanische Land jedoch durch das Regime zwischen 1958 und 1984 geprägt. Als Diktator Ahmed Sekou Toures 1984 starb, schrieb die senegalesische Zeitung „Le Soleil“ über das Ende der bis dato „mörderischsten und längsten Diktatur des Kontinents“. Folter und Hinrichtungen waren an der Tagesordnung, Tausende Menschen verschwanden spurlos.  Die Kirche, die Widerstand leistete, wurde zum Schweigen gebracht. Erzbischof Raymond-Maria Tchidimbo von Conakry war fast neun Jahre lang in Haft und erlitt Foltern, sein Nachfolger, der heutige Kurienkardinal Robert Sarah, stand auf der Todesliste des Diktators, der jedoch verstarb, bevor er sein Ansinnen ausführen konnte.

 Die Katholische Kirche konnte sich in den Jahren der Diktatur kaum entfalten. Nur drei Diözesen unterhält sie heute. Die angehenden Priester mussten lange Zeit im benachbarten Senegal und Mali studieren. Inzwischen hat die Katholische Kirche in Kendoumaya in der Erzdiözese Conakry jedoch ein eigenes Priesterseminar, das im akademischen Jahr 2012/2013 in Betrieb genommen wurde. Es trägt den Namen Papst Benedikts XVI. und nimmt die angehenden Priester aus allen drei Diözesen des Landes auf. Einen Rückschlag gab es durch die Ebola-Epidemie im Jahr 2014. Damals konnte das akademische Jahr erst einige Monate später beginnen. Aber auch diese Herausforderung meisterte das noch in den Kinderschuhen steckende Seminar.

Kirche in Not hat die Entstehung des Seminars stark unterstützt. Jedoch konnten die angehenden Priester hier bislang nur Philosophie studieren. Zum Theologiestudium mussten sie bislang noch immer nach Bamako (Mali) gehen. Das soll sich jedoch ändern, und so hilft „Kirche in Not“ auch bei der Erweiterung des Seminars.  Mit 40.000 Euro helfen wir beim Bau eines Schlafsaals für Theologiestudenten. Außerdem unterstützen wir mit 30.000 Euro die Ausbildung der 69 angehenden Priester.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit. Code für die Übertragung: 122-02-19 Guinea

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Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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