Kenia – Nothilfe für Menschen in von schweren Überschwemmungen betroffenen Pfarreien der Turkana-Region

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Setting up of Radio Akicha in Lodwar (co-financing)In der dünn bevölkerten und unterentwickelten Turkana-Region im Nordwesten Kenias lebten von jeher vor allem Nomaden oder Halbnomaden. Ein großer Teil von ihnen ist zwar schon sesshaft geworden, aber die meisten werden noch immer durch den Wasser- und Weidemangel dazu gezwungen, mit ihren Viehherden dorthin zu ziehen, wo es Futter und Wasser gibt. Dem Stamm der Turkana gehört eine knappe halbe Millionen Menschen an. Wie die bekannteren Massai, leben auch sie überwiegend von ihrem Vieh. Früher waren es Rinderherden, die ihre Lebensgrundlage ausmachten. Heute züchten die Turkana auch Kamele, Ziegen und Schafe.  Noch immer bestimmt die Anzahl der Tiere den sozialen Status einer Familie. Rinder haben bis heute einen besonderen Stellenwert, und die Menschen geben ihnen sogar Namen. In der Mythologie des Stammes nahmen die Rinder die Mittlerrolle zwischen den Ahnen und den Lebenden ein.

Inzwischen jedoch sind viele Turkana Christen. Rund 25 Prozent sind getauft, aber viele andere fühlen sich der Katholischen Kirche ebenfalls eng verbunden. Zwar kamen erst in den 1960er Jahren Missionare in die Region. Damals herrschte eine große Hungersnot, und die Regierung setzte auf die Hilfe der Katholischen Kirche. In den vergangenen fünf Jahrzehnten wurde aber viel erreicht. Der Großteil der Gesundheitsfürsorge und der Schulen und Kindergärten liegen bis heute in den Händen der 1978 errichteten Diözese Lodwar.

Project trip of Toni Zender, David Jones, Teresa Engländer to Kenya, October 2015Während die Region normalerweise eher unter Dürre leidet, kam es im April und Mai diesen Jahres zu verheerenden Überschwemmungen. Es waren Tote zu beklagen, das Vieh ertrank und viele Hütten wurden zerstört. Zahlreiche Menschen haben ihre ohnehin karge Lebensgrundlage verloren. Nun leiden sie an Hunger und Krankheiten. Die Pfarreien von Kalokol und Nakwamekwi wurden nahezu gänzlich von den Wassermassen weggerissen. Die instabilen Bauwerke aus Lehm und Zweigen konnten den Fluten nichts entgegensetzen.

Auch heute noch können die Menschen in dieser vernachlässigten Region einzig auf die Hilfe der Kirche zählen. Daher hat uns der Bischof von Lodwar dringend um Nothilfe für die am stärksten betroffenen Pfarreien gebeten. Mit 11.000 Euro helfen wir 500 Familien, die jeweils aus durchschnittlich 6 Personen bestehen, mit Lebensmitteln und Medikamenten.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit.

Code für die Übertragung: 130-01-59 Kenia

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Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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