Maria in Kibeho (Ruanda): die botschaft richtet sich an die ganze welt

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Ruanda, ein paradiesisches Land

Diejenigen, die schon einmal in Ruanda waren, beschreiben das Land als eine Art Paradies, als Land des ewigen Frühlings. Wegen seiner tausenden grünen Hügel und Berge wird es von manchen auch die „afrikanische Schweiz“ genannt.

Die Liebe zu Gott kennt keine Lügen!

Kibeho, ein kleines Dorf im Bistum Gikongoro, ist ein ganz besonderer Ort, denn zwischen 1981 und 1989 erschien dort die Heilige Jungfrau drei Mädchen, die das örtliche Pensionat besuchten. Schwester Nathalie Mukamazimpaka, eines der drei Mädchen, berichtet: „Die Jungfrau Maria glich keinem der Bilder, die ich jemals von Ihr gesehen habe. Wenn man Sie ansieht, wird man einer Schönheit gewahr, die die Schönheit von weißen oder schwarzen Menschen übertrifft.“

Erscheinung

1982, an Christi Himmelfahrt, erwarteten die Mädchen eine freudige Erscheinung, aber die Realität sah anders aus. „Die Jungfrau Maria zeigte mir Menschen, die einander töteten, und Brände in den Hügeln. Alles brannte. Sie zeigte mir Gruben, die tief und dunkel waren. Außerdem zeigte Sie mir
menschliche Schädel, entzwei geschlagene Köpfe“
, erzählt Schwester Nathalie Mukamazimpaka. Damals, 1982, konnte man diese Worte noch nicht richtig einordnen.

Kein Paradiesmariainkibe2

Mais en 1994, ce fut l’enfer.  Le génocide perpétré par les milices hutues extrémistes a coûté la vie, selon les estimations, à 800.000 Rwandais, principalement des Tutsis et des Hutus modérés. Le père Zbigniew Pawlowski, des Pallottins de Kibeho, témoigne : „Le 14 avril 1994, il s’est produit ici un massacre de grande envergure.Douze mille, et peut-être même jusqu’à vingt mille personnes, ont péri dans cette région. Cela s’est déroulé principalement ici, dans l’église devant nous, où beaucoup cherchaient un refuge contre les massacreurs, dans l’espoir qu’un lieu saint tel qu’une église serait respecté.“ En 1995, un nouveau massacre a été perpétré à Kibeho. Sous les yeux de la force de paix de l’ONU, l’Armée patriotique rwandaise a tué entre 2.000 et 4.000 Hutus lors de l’évacuation d’un camp de réfugiés.

Kirche in Not unterstützt Wallfahrtsort

Eines der drei Mädchen, Marie Claire Mukangango, wurde während des Genozids ermordet. Schwester Nathalie Mukamazimpaka wohnt noch immer in Kibeho und empfängt Pilger im mittlerweile größten Wallfahrtsort Afrikas. Bis mit der Hilfe von Kirche in Not ein Haus für sie errichtet wurde, wohnte Schwester Nathalie in der Sakristei der alten Kapelle. Außerdem hat Kirche in Not den Umbau der alten Schule zu einer komfortablen Unterkunft für Pilger unterstützt.

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Ein kleines kostbares Zeichen

„Eine Erscheinung ist kein Dogma und wird auch nie ein Glaubenssatz der Kirche sein. Aber es ist ein kleines kostbares Zeichen für die Gläubigen“, sagte René Laurentin, Marientheologe, in einer Reportage von Kirche in Not über den Wallfahrtsort. Zu den Erscheinungen schrieb Pater Andrzej Jakacki SAC 2013 das Buch „Apparitions de la ,Mère du Verbe‘ à Kibeho“, das mit Unterstützung von Kirche in Not veröffentlicht wurde. Dem Pater zufolge erklärte die Mutter des Wortes Alphonsine, einem anderen Mädchen: „Die Erscheinungen sind bestimmt für Kibeho, für Ruanda, für Afrika, für die ganze Welt; es ist eine universelle Botschaft, die viel Gutes tun wird, nicht nur heute, sondern auch in Zukunft.”

Der Papst spricht über Versöhnung und Frieden in Ruanda

Am 3. April 2014 sprach Papst Franziskus zu den ruandischen Bischöfen, die zu Besuch in Rom waren. Er sagte zu ihnen: „Ich hoffe, dass das Heiligtum von Kibeho die Liebe Marias für ihre Kinder noch mehr verstärken wird, insbesondere für die Ärmsten und die am stärksten Betroffenen, und dass der Wallfahrtsort die Kirche in Ruanda und viele weitere Menschen dazu bewegen wird, sich Unserer Lieben Frau zuzuwenden. Sie begleitet uns alle auf unserem Weg, damit wir die Gabe von Versöhnung und Frieden empfangen dürfen.“
Papst Franziskus erklärte nachdrücklich, dass Versöhnung und Heilung „für die Kirche in Ruanda weiterhin höchste Priorität haben. Ich ermutige Sie, diese Bestrebungen fortzusetzen, die Sie in der
Vergangenheit bereits durch viele Initiativen unterstützt haben.“

Der Papst forderte die Bischöfe auf, sich weiterhin unvermindert für den Versöhnungsprozess einzusetzen, „auch wenn der Weg noch lang ist und viel Geduld, Dialog und Respekt füreinander erfordert“. Er lobte den Beitrag der katholischen Kirche zum Wohle des Landes, insbesondere in den Bereichen Bildung und Gesundheitswesen. Er wies nachdrücklich darauf hin, dass es die Aufgabe der Kirche ist, die Werte des Evangeliums an Kinder und Jugendliche weiterzugeben

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