Neues Dach für Schwestern in Prag

FacebookTwitterGoogle+

Das Ordensleben wächst wieder

Tschechien stellt das Land Europas dar, in dem der Atheismus am meisten verbreitet ist.  Dennoch ist nach der politischen Wende das Ordensleben wieder aufgelebt.  Ein Beispiel sind die Unbeschuhten Karmelitinnen in Prag, deren Kloster auf eine lange Geschichte zurückschauen darf, die durch den Kommunismus brutal unterbrochen wurde. Bereits knapp hundert Jahre, nachdem die heilige Teresa von Avila im Jahr 1562 den ersten Karmel gegründet hatte, entstand in Prag in der Nähe der Burg das erste Karmelitinnenkloster auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. Bis 1950 beteten und arbeiteten hier die Schwestern — bis sie gewaltsam vertrieben und zur Zwangsarbeit in der Fabrik verurteilt wurden.

 

151029 Kindje_Jezus_van_PraagPrager Jesuskind

Den politischen Umschwung 1989 erlebten nur fünf dieser Schwestern. Doch durch die Gnade Gottes und sicherlich auch durch ihr mutiges Lebens- und Glaubenszeugnis schlossen sich ihnen junge Frauen an. Die Schwestern führen ein strenges Leben in Gebet und Betrachtung. Für ihren Lebensunterhalt stellen sie religiöse Kunstgegenstände her, die sie in einem Laden verkaufen. Ihre männlichen Mitbrüder in Prag leiten nur unweit von ihnen das weltberühmte Heiligtum des Gnadenreichen Prager Jesuskindes, das von Gläubigen aus der ganzen Welt verehrt wird.  Auch Papst Benedikt XVI. besuchte das als wundertätig verehrte Jesuskind bei seinem Besuch in Prag im September 2009.

 

Ein neues Dach

Aber auch noch 25 Jahre nach der Wende stehen die Klöster in Tschechien vor zahlreichen Herausforderungen, und es gibt noch weitaus mehr zu tun, als man es von außen erkennen kann. So haben uns die Karmelitinnen um Hilfe für die Renovierung ihres Daches ihres Klosters und ihrer Kirche gebeten. Wir haben 15.000 Euro versprochen.

 

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit.

Code für die Übertragung:430-06-19

FacebookTwitterGoogle+

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

FacebookTwitterGoogle+

Kommentar :

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pontical Foundation