Ukraine: Ausbildungshilfe für 16 junge Novizinnen der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ in Ivano-Frankivsk

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Mit großer Trauer nahmen die ukrainischen griechisch-katholischen Gläubigen im Juni Abschied von ihrem ehemaligen Oberhaupt Lubomyr Kardinal Husar, der am 31.Mai 2017 im Alter von 84 Jahren verstorben war. Zehn Jahre lang (2001 bis 2011) war er der Großerzbischof der mit Rom unierten Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, die zu Sowjetzeiten schwere Verfolgung erlitten hatte. Auch die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ trauert um den Kardinal, der seit vielen Jahren mit dem Hilfswerk zusammengearbeitet hatte. Er war ein enger Freund Pater Werenfried van Straatens, des Gründers von Kirche in Not,  gewesen. Denn „Kirche in Not“ unterstützte die Kirche in der Ukraine bereits zu Sowjetzeiten, als die Glaubensausübung nur im Untergrund möglich war. In einem Brief an Pater Werenfried van Straaten hatte Kardinal Husar in seiner Zeit als Großerzbischof geschrieben: „Heute kann man es offen aussprechen, dass Sie bis zur Wende die einzige kirchliche Organisation waren, die der Kirche in der Ukraine Hilfe zukommen ließ und dass Sie der größte Wohltäter der Ukrainischen Kirche geblieben sind.“

Kardinal Husar stand Pater Werenfried sehr nahe und lobte den Mut, mit dem letzterer es nach dem Krieg gewagt hatte, alle Menschen – auch ehemalige Feinde, anzusprechen und zur Versöhnung aufzurufen. Er unterstrich bei einer letzten Begegnung mit Vertretern von Kirche in Not im Mai 2015, Pater Werenfried sei „ein Priester gewesen, dessen Gedächtnis man bewahren muss“, und sagte, Pater Werenfried sei „größer als Adenauer und andere Persönlichkeiten der Nachkriegsgeschichte“ gewesen.

Bei dieser letzten Begegnung hatte Kardinal Husar jedes Mitglied der Delegation einzeln gesegnet. Der Exekutivpräsident von Kirche in Not, Johannes Freiherr Heereman, erinnert sich: „Es war sehr bewegend, zum Abschied seinen Segen zu empfangen. Für jedes Mitglied unserer Delegation war es damals spürbar, dass es sich um die letzte Begegnung in dieser Welt handelte. Schon von Gebrechlichkeit gezeichnet, sprach der Kardinal in seiner tiefen geistigen Klarheit zu uns weise Worte über die Sendung unseres Werkes, die Gestalt unseres Gründers sowie über seine Sorge um die Zukunft der Jugend. Diese Stimme, die von unzähligen Menschen in der Ukraine und in der ganzen Welt und dabei keineswegs nur von Katholiken aufmerksam gehört wurde, wird auch der leibliche Tod nicht auslöschen können.“

Die Schwestern von der Kongregation der  „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ in Ivano-Frankivsk setzen sich besonders für die Jugendlichen ein, um deren Zukunft der verstorbene Kardinal so besorgt war. Sie erteilen Katechese und Religionsunterricht, halten Einkehrtage ab und helfen jungen Menschen dabei, zu ihrer Berufung zu finden. Außerdem kümmern sie sich um Waisenkinder, aber auch um alte Menschen und Kranke, die in der Ukraine oft große Not leiden. Und ihre Arbeit fällt in vielen Herzen auf fruchtbaren Boden, so dass sich junge Mädchen ihnen anschließen. Während viele Ordensgemeinschaften im Westen unter einem Mangel an Berufungen leiden, sind die Gesichter der „Dienerinnen des Herrn und der Heiligen Jungfrau von Matará“ in der Ukraine jung. 16 junge Mädchen bereiten sich zur Zeit als Novizinnen darauf vor, sich für immer in den Dienst Gottes und der Menschen zu stellen. Ihre Ausbildung unterstützt Kirche in Not in diesem Jahr mit 3.000 Euro.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit. Code für die Übertragung: 438-05-79 Ukraine

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Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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