„Sie haben den Fanatismus, wir die Hoffnung“

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Löwen/Königstein 23.03.2016

Liebe Freunde,
was diese Woche in Brüssel geschehen ist, hat uns alle erschüttert. Wir haben Mitleid mit den vielen Opfern und wir wünschen den Verletzten eine baldige Genesung.

Wir beten für die Familienangehörigen der Opfer und ihre Freunde, die ihre Lieben verloren haben. Wir beten für alle diejenigen, die den Opfern Hilfe geleistet haben und die in großer Zahl noch am Ort des Geschehens tätig sind, besonders für die Sicherheitskräfte und die Sanitäter sowie die politischen Verantwortlichen, die sich um die Bevölkerung kümmern müssen.

Danke für so viel Barmherzigkeit. Heute beginnen wir die drei besonderen Tage vor Ostern. Halten wir inne am Leidensweg Jesu Christi. Halten wir inne angesichts des Leids so vieler Menschen heute und nehmen wir sie hinein in unser Gebet. Unsere Hoffnung ist die Auferstehung, das Leben. Wir bleiben zuversichtlich, dass das Leben stärker ist als die Aggression und der Tod. Auf dass wir in unserem Land mit viel Liebe zusammenleben können.

Für die Direktion und die Mitarbeiter von „Kirche in Not“ in Belgien und Luxemburg.

 

Le baron Johannes Freiherr von Heereman

Johannes Freiherr von Heereman

Der geschäftsführende Präsident des päpstlichen Hilfswerks Kirche in Not, Johannes Freiherr von Heereman, hat die Attentate von Brüssel so wie die vorhergehenden islamistischen Terrorangriffe in Frankreich, Nigeria, Mali, der Elfenbeinküste und anderen Orten der Welt als „Angriffe des Bösen“ bezeichnet. „Gegen solche Verbrechen helfen politisch gesehen mehr Aufklärung und präventive Sicherheitsmaßnahmen und geistlich gesehen vor allem Gebet – für die Opfer zuerst und dann aber auch für die Täter und die potentiellen Täter“. Gleichzeitig weist er auf die „enorme und wunderhafte Solidarität der Menschen in Europa“ hin. Heereman: „Je schlimmer der islamistische Terror umso größer die Solidarität der Bürger.

Mich hat sehr beeindruckt die Aussage eines Landwirts in der Nähe von Brüssel, der zum Blutspenden in die belgische Hauptstadt gekommen war. Er sagte im Radio: ‚Ich produziere und gebe den Menschen Früchte und Gemüse, heute gebe ich Blut. Ich bin katholisch und deshalb für das Leben. Mein Blut soll helfen, Leben zu retten, sei es von Christen oder Muslimen oder Atheisten.‘ Diese Selbstverständlichkeit der Nächstenliebe ist Fanatikern und Terroristen fremd. Sie aber ist es, an der der Terror scheitern wird“. Kirche in Not erlebe das „seit drei Jahren sehr intensiv. Je schlimmer der Terror im Norden Nigerias, in Syrien, im Irak oder in anderen islamischen Regionen wütet, umso solidarischer zeigen sich unsere Spender mit den Opfern. Wir alle wissen: Terroristen kennen keine Freiheit, nur Gewalt. Sie haben den Fanatismus, wir die Hoffnung.“

Kirche in Not in Belgien und Luxemburg ist auch durch die sympathische Reaktions von Kollegen und Projektpartnern besonders betroffen. Im Folgenden veröffentlichen einigen davon:

Sr. Annie Demerjian, Aleppo (Syria)

I am very sad to hear about what happened yesterday in Belgium .
Be sure of my prayer. God bless and protect our world.

Amélie de La Hougue (AED France)

J’espère que tu vas bien et tous les membres de l’AED en Belgique aussi. On pense bien à vous avec l’évènement de ce matin à l’aéroport.
Belle route vers Paques
Amélie

Maria Lozano (ACN Königstein)

Praying for all the people in your country… :(

Kim Hill (ACN USA)

I am so happy to hear you are all okay. I pray that everyone and your families stay safe
It is a very scary time now. Be careful.
Love and Prays to you all

Father Jeeva Kumar (India)

Dear loving all, greetings of love and peace to you from Fr. Jeeva Kumar, how are you. It is very sad to hear about the bomb blast in the airport of Belgium which is in Europe. I feel very, very sorry. I will be praying for you all. Condolences to the families of the dead people and our prayers for the injured people. We are for you. God bless you. We support you.
Your loving brother.

Eva Maria Kolmann (ACN Königstein)

I take this occasion to express my deep sadness about these terrible events, and I hope non of your dear ones was affected. All my best wishes for this Holy week and for Easter and I hope life will get normal again at Brussels!

 

Kirche in Not Südkorea

160424 Pray for Brussels

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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