3.000 Bibeln und 3.000 Docats für Jugendliche in Honduras

13/08/2019 Leuven – Honduras ist das zweitgrößte Land Mittelamerikas. Unter den Ländern, die keine Kriegsgebiete sind, steht es nach seinem Nachbarland El Salvador weltweit auf Platz zwei, wenn es um die Zahl von Morden geht. Die Gewalt ist allgegenwärtig, Raubüberfälle, Morde und Entführungen alltäglich. Bandenkriege, Drogenkartelle machen das Land unsicher. Die soziale und politische Ungleichheit ist immens, und 70 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Viele Menschen versuchen, das Land zu verlassen – besonders die Jugend.

Beten in der Kathedrale von San Pedro Sula in Honduras

Obgleich nur 37 Prozent der Bevölkerung sich zum katholischen Glauben bekennen, was für ein lateinamerikanisches Land äußerst wenig ist, steht die katholische Kirche für Hoffnung in dem von Gewalt geprägten Land, in dem viele Menschen keine Perspektive sehen. Aber auch die Kirche selbst steht vor großen Herausforderungen: Innerhalb der letzten 50 Jahre ist die Bevölkerung von 2,5 auf 9 Millionen gewachsen. Es besteht ein großer Bedarf an Seelsorge und Evangelisierung, aber es gibt zu wenige Priester. Laien spielen eine wichtige Rolle als Katecheten, aber auch an gut ausgebildeten Laien herrscht Mangel.

Kirche in Not hilft daher mit 3.000 Bibeln und 3.000 des „Docat“, in dem die katholische Soziallehre für Jugendliche aufbereitet ist. In einem Land mit so großen gesellschaftlichen Problemen ist es wichtig, besonders die Jugend so auszubilden, dass sie in der Lage ist, an einer besseren und menschlicheren Gesellschaft mitzuwirken, in der die Gebote Gottes für alle gelten. Kirche in Not will dieses Projekt mit 23.000 Euro unterstützen und hofft auf Ihren Beitrag zur religiösen Erziehung junger Menschen in Honduras.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.
Mitteilung auf Ihre Überweisung: 225-00-89 Honduras

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