Die diesjährige weltweite Kirche in Not-Weihnachtskampagne ist den Christen in Syrien gewidmet

04/12/2018 Leuven – Die internationale Stiftung  „Kirche in Not“ wird die verschiedenen christlichen Gemeinschaften in Syrien in ihrer Weihnachtsaktion unterstützen. Denn, die Christen in Syrien sind ernstlich durch die Auslöschung bedroht. Vor dem Krieg machten sie mit knapp 2,5 Millionen etwa 10 Prozent der Bevölkerung aus.  Zwar ist es schwierig, genaue Angaben zu machen, aber Schätzungen zufolge ist die Zahl der Christen auf ca. 700.000 gesunken. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 3 bis 4 Prozent.

Der starke Rückgang ist eine Folge der humanitären Katastrophe, die durch den blutigen Bürgerkrieg verursacht und durch die offene Verfolgung durch extremistische Gruppierungen wie Daesh und Al-Kaida verschärft wurde.

Kirche in Not zielt auf die Finanzierung von Not-, Wiederaufbau- und Pastoralhilfeprojekten ab, sowie Programme, die sich besonders an Kinder und Jugendliche richten, im Gesamtwert von 15 Millionen Euro:

A) Nothilfe: Lebens- und Arzneimittel, Hygieneprodukte, Zuschüsse für Miet- und Stromkosten für vertriebene Familien.

B) Wiederaufbau insbesondere von Häusern christlicher Familien, die in ihre Heimatorte zurückgekehrt sind, sowie zur Infrastruktur gehörende Gebäude inklusive Kirchen und Klöstern.

C) Pastorale Hilfe: Existenzhilfe für Priester und Ordensschwestern, Ausbildung und seelsorglichen Betreuung, ebenso wie Programme als Begleitung nach erlittenen Traumata

D) Für Kinder und Jugendliche ist Hilfe durch Stipendien und Schulmaterial geplant. Dazu kommen Programme, die dazu dienen, Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren mit Milch zu versorgen. Außerdem werden Weihnachtsgeschenke an mehr als 15.000 Kinder verteilt.

Von Maria Lozano

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