Kamerun : Ausbildungshilfe für angehende Priester aus einer unter dem Terror von Boko Haram leidenden Diözese

07/12/2018 Leuven – Nicht nur Nigeria leitet unter dem Terror von Boko Haram. Auch der Norden Kameruns, der an Nigeria grenzt, wird von der Gewalt der islamistischen Terrororganisation heimgesucht. Zwar haben die militärischen bewaffneten Übergriffe von Boko Haram dank einer vereinten Militäroffensive mehrerer afrikanischer Länder nachgelassen, aber weiterhin kommt es zu Selbstmordattentaten, Morden und Entführungen. Die Menschen leben in Angst.

Die katholische Diözese Maroua-Mokolo steht vor großen Herausforderungen: Sie liegt nicht nur in einem der ärmsten Landesteile, sondern muss auch noch eine große Zahl nigerianischer Flüchtlinge und kamerunischer Binnenflüchtlinge aufnehmen.

Es gibt aber auch positive Nachrichten, denn der Glaube der Menschen ist ungebrochen, und trotz der Angst vor Anschlägen strömen die Gläubigen in die Kirchen. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Berufungen. Zur Zeit bereiten sich am Priesterseminar 32 Seminaristen auf die Priesterweihe vor. Dazu kommen 18 Jungen, die sich am „Kleinen Seminar“, und vier weitere, die sich am Propädeutikum darauf vorbereiten, in das Priesterseminar einzutreten. Bei einer Zahl von nur rund 84.000 Katholiken ist dies eine erstaunlich hohe Zahl. Bischof Bruno Ateba Edo freut sich über diese Berufungen, aber er braucht Hilfe, um die jungen Männer gut ausbilden zu können. Er hat Kirche in Not um Unterstützung gebeten, und wir möchten ihm mit 27.000 Euro helfen.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.

Mitteilung auf Ihre Überweisung : 113-04-79 Kamerun

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