Kurse für gefährdete Jugendliche in Kolumbien

27/08/2019 Leuven – Seit 20 Jahren versuchen die Dominikanerinnen in Docordò, durch Bildungsarbeit und intensive Begleitung Jugendliche stark zu machen, damit sie nicht in die Fänge bewaffneter Banden fallen, die in der Region noch sehr aktiv sind. Denn eine schlechte Ausbildung, prekäre Lebensverhältnisse und eine allgemeine Orientierungslosigkeit führen dazu, dass die jungen Leute sich leicht manipulieren lassen. Dadurch gefährden sie ihr eigenes Leben, das ihrer Angehörigen und Mitmenschen, verlieren ihre moralische Integrität und verhindern, dass in ihrer Heimat endlich Frieden und Sicherheit einziehen.

Die Kurse der Schwestern sollen die Jugendlichen intellektuell und geistlich stärken, damit sie zu starken Persönlichkeiten werden, die das Leben anpacken, Selbstvertrauen und starke moralische und ethische Werte entwickeln. Sie sollen sich für das Reich Gottes einsetzen und ihren Glauben vertiefen, damit sie nicht ihr Leben und das ihrer Mitmenschen zerstören. Insgesamt ist eine gute Seelsorge wichtig, da es in der Bevölkerung, die zu 60 Prozent aus den Nachkommen afrikanischer Sklaven und zu 40 Prozent indigener Abkunft sind, abergläubische und schamanistische Praktiken weit verbreitet sind.

Wir möchten die gute Arbeit der Dominikanerinnen in ihrem Bildungshaus in Docordò auch in diesem Jahr unterstützen. Die Menschen, die an den Kursen teilnehmen, stammen aus armen Verhältnissen. Somit können sie nicht für die Teilnahme an den Kursen bezahlen und müssen von den Schwestern zusätzlich kostenlos auch verpflegt werden. Wir möchten mit 6.700 Euro helfen.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.
Mitteilung auf Ihre Überweisung: 214-05-49 Kolumbien

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