Madagaskar: Ein Licht in der Finsternis

09/02/2018 Löwen – Das Klarissenkloster im Bistum Ambanja auf Madagaskar heißt „Kintana Manazava“, was „Kloster Licht des Lichts“ bedeutet. Das Licht soll die dunklen Lebensumstände der Menschen erhellen, vor allem die der Frauen. Häufig sind sie allein mit ihren Kindern. Familiäre Zusammengehörigkeit ist auf Madagaskar kaum bekannt. Es gibt nur wenige Schulen, und die Zahl der Analphabeten ist hoch. Auch das religiöse Leben leidet unter einem Mangel an Wissen. Aberglauben ist weit verbreitet. Armut und Arbeitslosigkeit, Prostitution und Drogen bestimmen den Alltag der Menschen. Strom und fließendes Wasser sind Luxus. Viele Menschen haben noch nie ein Auto gesehen.

Um Licht in diese Finsternis zu bringen, beginnen die Schwestern mit dem Licht des Glaubens, dem Gebet. Die sechs Schwestern, vier Novizinnen und vier jungen Postulantinnen leben in einem kleinen Haus, in dem sie sich dem Gebet und der Ausbildung widmen. Der Preis für das Grundstück ist bezahlt, aber es fehlen die Mittel für die Erweiterung des Gebäudes und den Bau einer Kapelle, die auch für die Gemeindemitglieder geöffnet ist. So können alle Kraft im Gebet finden. Kirche in Not hat versprochen, einen Teil in Höhe von 200.000 Euro zur Finanzierung beizutragen. Möchten auch Sie dazu beitragen, Licht zu bringen?

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit.

Code für die Übertragung: Madagascar

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