Peru: Ausbildungshilfe für neunzehn angehende Priester aus dem Amazonasgebiet

06/08/2018 Leuven – Das Apostolische Vikariat Yurimaguas im Osten Perus ist größtenteils von Urwald bedeckt. Hier leben verschiedene Indianerstämme.

Die rund 224.000 Katholiken leben über ein Gebiet verstreut, das größer ist als manche der kleineren europäischen Länder. Sie werden von nur 25 Priestern betreut, die weite, gefährliche und beschwerliche Wege zurückzulegen haben.

Eines der wichtigsten Bedürfnisse des Vikariats ist es daher, mehr Priester zur Verfügung zu haben, die den Gläubigen die Sakramente spenden und sie seelsorglich betreuen können. Daher wurde ein Berufungsapostolat ins Leben gerufen, das bereits Früchte zeigt. Denn im Moment bereiten sich 19 junge Männer darauf vor, eines Tages Priester zu werden. Sieben von ihnen durchlaufen noch die beiden Vorbereitungsjahre am Propädeutikum von Yurimaguas, die anderen zwölf sind bereits in das Priesterseminar der Diözese Callao eingetreten und studieren dort.

In der Vergangenheit waren es heldenhafte europäische Missionare, die allen widrigen Bedingungen zum Trotz die Frohe Botschaft verkündeten. Heute werden die Missionare weniger, und die Berufungen entspringen den einheimischen Gemeinden, die sie aufgebaut haben. Die einheimischen Priester, die selbst in dieser Region aufgewachsen sind, sind natürlich ideal auf die klimatischen Bedingungen und die Besonderheiten des Urwalds vorbereitet. Wir möchten die 19 jungen Männer auf ihrem Weg zur Priesterweihe unterstützen und haben 5.650 Euro versprochen.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.

Mitteilung auf Ihre Überweisung: 234-04-79 Peru

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