Brasilien: Katechetisches Material für die pastorale Arbeit mit sozialen Randgruppen

FacebookTwitterGoogle+

06/02/2019 Leuven – Die „ Missao Belem“ (=„Mission Bethlehem“) ist eine geistliche Gemeinschaft, die sich vor allem um Obdachlose, Drogenabhängige, Einsame und Menschen in Krisensituationen kümmert. Die Mitglieder der Gemeinschaft, die sich als „Missionare“ bezeichnen, leben rund um die Uhr mit den Obdachlosen zusammen, oft sogar auf der Straße, und teilen ihr Leben. Dabei versuchen sie, die Frohe Botschaft Jesu Christi auch für diejenigen Menschen spürbar und erfahrbar zu machen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

Die noch junge Gemeinschaft, die 2005 in Brasilien gegründet wurde, unterhält inzwischen 160 Missionshäuser und sieben Durchgangszentren in 70 Städten in Brasilien, in Haiti und in Italien.

Zur Zeit werden 2000 Obdachlose von 70 geweihten Mitgliedern der Gemeinschaft und 200 in Vollzeit tätigen Ehrenamtlichen betreut. Alle leben wie in einer großen Familie zusammen. Die Menschen, die bislang auf der Straße gelebt haben, gewöhnen sich in dieser familiären Atmosphäre langsam an einen geregelten Lebensrhythmus und können das Potential entdecken, das in ihnen steckt. Die Gemeinschaft arbeitet dabei mit therapeutischen Einrichtungen zusammen. Es wird auch die Möglichkeit geboten, eine Berufsausbildung zu absolvieren oder sich wieder in das Berufsleben eingliedern zu lassen. Straßenkinder werden, sofern es möglich ist, dabei unterstützt, in ihre Familien zurückzukehren. Wo dies aufgrund der Verhältnisse nicht möglich ist, werden sie in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden in Pflege- oder Adoptivfamilien vermittelt.

Bislang wurden 50.000 Menschen von der Gemeinschaft betreut. Rund die Hälfte von ihnen ist wieder in ein geregeltes Leben zurückgekehrt. Viele haben zum Glauben gefunden und haben sich taufen lassen. Es besonders berührend, Männer im fortgeschrittenen Alter nach jahrelanger Obdachlosigkeit oder Suchtkrankheit nun mit der Taufkerze und dem weißen Taufgewand oder als „Erstkommunionkinder“ zu sehen. Bei ihnen ist es besonders stark sichtbar, dass die Taufe ein neues Leben als Kinder Gottes schenkt.

Beliebt und erfolgreich sind die Evangelisierungskurse der Gemeinschaft. Bislang haben 1400 Personen an diesen Veranstaltungen teilgenommen. Sie werden auf die Aufgabe vorbereitet, Menschen, die der Kirche fernstehen, und besonders sozialen Randgruppen das Evangelium zu verkünden. Für ihre Arbeit brauchen sie katechetisches Material, das sie verteilen können.

Kirche in Not möchte dabei helfen, das Material für die nächsten vier Jahre zu erwerben, und hat 46.100 Euro  versprochen.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.

Mitteilung auf Ihre Überweisung: 212-07-49 Brasilien

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Kommentar :

Hinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.