Brasilien – Success Story : Zwei Boote für die Seelsorge im Amazonasgebiet

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07/12/2017 Löwen – Die Prälatur Tefé liegt im Amazonasgebiet im Norden Brasiliens. Weite Teile des Gebietes, das mit einer Fläche von 265.000 Quadratmetern ungefähr so groß ist wie Italien, sind nur auf dem Wasserweg erreichbar. Die Entfernungen sind immens.

Dies ist auch für die Katholische Kirche eine große Herausforderung, denn die 14 Pfarreien mit ihren 520 Filialgemeinden liegen weit über das Gebiet verstreut an den Ufern der Flüsse. Zwei bis drei Tage brauchten die Priester und die Laienmissionare bislang, um von einer Gemeinde in die nächste zu gelangen.

Die Boote, die in der Seelsorge bisher zum Einsatz kamen, waren bereits zwanzig Jahre alt und aus Holz gefertigt. Ihr Unterhalt wurde immer kostenintensiver, denn sie verbrauchten viel Sprit. Aufgrund der verschärften Umweltschutzgesetze wurde es auch immer schwieriger und teurer, Bauholz zu beschaffen, um Schäden an den Booten auszubessern. Außerdem waren die Reisen über viele hundert Kilometer lang und beschwerlich. Bis zur am weitesten entfernten Pfarrei dauerte eine Fahrt bis zu 120 Stunden. Die Gläubigen mussten daher oft sehr lange auf den nächsten Besuch warten. Je weniger intensiv jedoch die Gläubigen am Leben der Kirche teilnehmen und seelsorglich betreut werden können, desto leichter fällt es den finanzstarken Sekten, sich auszubreiten und Mitglieder zu gewinnen.

Dank der Hilfe unserer Wohltäter, konnten nun zwei Boote aus Aluminium beschafft werden. Dadurch hat sich die Fahrtzeit von einer Gemeinde in die andere um die Hälfte verringert und die Missionare können die Gemeinden viel häufiger besuchen. Zudem ist der Spritverbrauch immens gesunken. Jedes der Boote ist zwölf Meter lang, drei Meter breit und ist eine „schwimmende Missionsstation“ mit Küchenzeile und Bad. Bis zu zehn Personen können dort übernachten und bei Gottesdiensten und Feiern finden dort 35 Personen einen Sitzplatz. Beide Boote tragen das Logo der Prälatur und einen religiösen Namen, so dass die Boote leicht als Missionsboote erkennbar sind. Eines von ihnen wurde sogar nach Pater Werenfried van Straaten, dem Gründer von Kirche in Not, benannt. Die Gläubigen freuen sich, dass die Kirche nun häufiger zu ihnen kommt, und danken allen Wohltätern von Herzen! Mit eurer Hilfe sollen in nächster Zeit noch zwei weitere Missionsboote gebaut werden.

Die vorgestellten Projekte sind nur einige wenige Beispiele unserer Arbeit. Code für die Übertragung : 212-01-29 Brasilien

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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