Ghana: Eine Dorfkapelle

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05/09/2018 Leuven – Vor rund 110 Jahren kamen die ersten Missionare nach Ghana. Damals sah es nicht so aus, als habe ihr Wirken große Aussicht auf Erfolg: Die meisten von ihnen starben binnen weniger Wochen an Krankheiten und Unterernährung. Außerdem wollte die Bevölkerung den christlichen Glauben nicht annehmen. Dann geschah aber etwas, was man als Wunder ansehen darf:  Es herrschte damals eine große Dürre in Ghana. Menschen und Tiere verdursteten, die Pflanzen verdorrten. Die Medizinmänner versuchten alles, um Regen herbeizuzaubern, aber kein Tropfen fiel vom Himmel. In ihrer Verzweiflung wandten sich die Menschen an den Missionar. Dieser betete, und eine halbe Stunde später prasselte der Regen auf die Erde. Daraufhin ließen sich viele taufen.

Auch heute leben in dem westafrikanischen Land noch Missionare. Der italienische Franziskanerpater Martino Corazzin ist bereits seit 1991 dort tätig und hat in den langen Jahren unzählige Kirchen und Schulen gebaut und hat viele soziale und pastorale Projekte ins Leben gerufen.

Seit 2014 Ist Pater Martino der Pfarrer der St. Franziskus-Pfarrei in Elmina im Süden des Landes in der Diözese Cape Coast. Zu seiner Pfarrei gehören acht Gemeinden. Eine davon ist die Gemeinde St. Anna in Nkontrodo. Hier gibt es rund zweihundert Gläubige, die regelmäßig die Heilige Messe besuchen und aktiv am Leben der Kirche teilnehmen. Leider hat der Ort aber kein Gotteshaus, so dass die Heilige Messe und die anderen Veranstaltungen im Speisesaal der Schule stattfinden müssen. Dies ist allerdings kein würdiger Ort für die Heilige Messe, und überdies muss die Kirchengemeinde jeden Termin mit der Schule abstimmen. Immer wieder kollidieren hier die Bedürfnisse.

In dem Ort gibt es überdies acht Sekten und Pfingstkirchen, die jeweils ein solide gebautes Gotteshaus haben. Es besteht die Gefahr, dass die katholischen Gläubigen aus Frustration über ihre Situation zu den Sekten abwandern. Pater Martino vertraut uns an: „Vorbeugen ist besser als heilen. Wir müssen etwas tun, um die Gemeinde zu retten, bevor es zu spät ist!“ Daher bittet er uns dringend um Hilfe. Denn die Menschen sind selbst zu arm, um viel zu dem Bau beizutragen. Sie leben von der Hand in den Mund, bauen etwas Gemüse im Garten an und halten einige Hühner für den Eigenbedarf und für den Verkauf auf dem Markt. Geld ist nur wenig vorhanden, und viele Jugendliche sind arbeitslos. Ohne unsere Hilfe wird die Kirche nur ein schöner Traum bleiben.

Pater Martino wird fast jeden Tag  von den Gläubigen gefragt: „Was wird mit unserer Kirche?“ Er antwortet ihnen: „Betet Tag und Nacht mit Glauben und Vertrauen, und der Herr wird eure Gebete erhören und die Herzen möglicher Wohltäter berühren!“

Damit die Gläubigen in Nkontrodo nicht enttäuscht werden, möchten wir mit 30.000 Euro helfen.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.

Mitteilung auf Ihre Überweisung: 121-01-19 Ghana

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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