Indien Success Story: Ein Moped für einen Priester in einer ausgedehnten Pfarrei

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05/09/2018 Leuven – Der junge Priester Ravi Kumar Devarapalli in der Diözese Eluru freut sich über ein Moped, das er dank der Hilfe unserer Wohltäter anschaffen konnte. 1.200 Euro haben sie gespendet. Jetzt ist es für ihn viel leichter geworden, die Gläubigen in ihren Dörfern zu besuchen.

Die Missionspfarrei, in der er tätig ist, liegt in einem ländlichen und unterentwickelten Gebiet. Ein Pfarrhaus gibt es dort nicht, so dass er im Haus des Bischofs wohnt. Bis in seine Pfarrei gelangte er mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber um die Dörfer in dem hügeligen und bewaldeten Gebiet zu erreichen, musste er mit dem Fahrrad weite und schlechte Wege zurücklegen. Das war beschwerlich und zeitraubend, denn die Wege sind für ein Fahrrad nicht geeignet. Zudem liegen die Dörfer weit vom Sitz der Pfarrei entfernt. Die neun Dörfer, deren Einwohner schon getauft sind, liegen bis zu 15 Km entfernt, die drei anderen, in denen sich die Bewohner noch auf die Taufe vorbereiten, liegen sogar bis zu 30 km entfernt. Da die Leute fast alle tagsüber hart als Tagelöhner, landlose Feldarbeiter oder Hausangestellte arbeiten, kann der Priester sie nur abends besuchen. So musste er mit seinem Rad oft spät nachts die weiten und schlechten Wege zurücklegen. An Sonn- und Feiertagen kam der Priester oft zu spät zur Messe, weil er es mit dem Fahrrad nicht schaffte, rechtzeitig einzutreffen.

„Die Menschen sind sehr arm und einfach, aber sie sind offen für die Botschaft Christi“, sagt der Priester.  Aber auch Sekten kommen in das Gebiet. Wenn die Kirche es aufgrund mangelnder Mittel nicht schafft, die Menschen seelsorglich zu betreuen, sind die Menschen eine leichte Beute für die Sekten, die oft über wesentlich mehr Mittel und Personal verfügen und den Leuten unrealistische Versprechungen machen, auf die sie hereinfallen. Dank des Mopeds kann der Priester die Leute nun viel häufiger besuchen.

„Ich bin sehr glücklich, meinen priesterlichen Dienst hier ausüben zu dürfen“, sagt Ravi Kumar Devarapalli, der erst 2016 zum Priester geweiht wurde. Und unseren Wohltätern sollen wir ausrichten: „Manche Menschen treffen Entscheidungen, die Leben verändern. Danke, dass Sie solche Menschen sind! Ihre Spende wird mir und unserer Diözese dabei helfen. Dank Ihrer Großzügigkeit können wir weiterhin das Leben der Gläubigen in geistlicher Hinsicht verbessern. Ich danke Ihnen für Ihr gutes und freundliches Herz.“

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.

Mitteilung auf Ihre Überweisung: 317-01-29 Indien

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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