Mali: Ein Dach für eine neue Kirche

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10/01/2019 Leuven – In Mali, einem westafrikanischen Binnenstaat mit einer überwiegend muslimischen Bevölkerung, lebten die Christen, Muslime und die Angehörigen der traditionellen afrikanischen Religionen bis vor wenigen Jahren lange Zeit friedlich zusammen. Dieser Zustand fand 2012 ein blutiges Ende, als es im Norden des Landes, der zu einem großen Teil in der Sahara liegt, zu einem Krieg kam. Tuareg-Kämpfer hatten sich mit radikalen Islamisten verbündet, um in diesem Teil des Landes einen eigenen Staat errichten zu können. Die Dschihadisten gewannen die Kontrolle über den Norden, Hunderttausende Menschen flohen.

Als die Islamisten 2013 auch den Süden des Landes erobern wollten, um den säkularen Staat in einen islamistischen Gottesstaat zu verwandeln, griffen Frankreich und die Vereinten Nationen militärisch in den Konflikt ein und besiegten die Islamisten rasch.

Mali ist daher seit 2013 faktisch geteilt. Dies gilt auch für das Leben der Katholischen Kirche, die in Mali rund 200.000 Gläubige unter einer Gesamtbevölkerung von 18 Millionen zählt.

Während die Kirche im Norden so gut wie gar nicht mehr wirken kann und ihre Strukturen größtenteils zerstört sind, ist die Situation im Süden des Landes besser, obgleich es auch dort bisweilen zu gewaltsamen Zwischenfällen kommt. Die katholische Gemeinschaft wächst aber sogar, wobei nahezu alle Taufbewerber zuvor Animisten waren.

In der Diözese San im Süden des Landes liegt auch die sehr lebendige Pfarrei von Yasso, die der heiligen Therese von Lisieux geweiht ist. Sie erstreckt sich über 40 Dörfer und zählt zur Zeit 5.000 Gläubige. Die Zahl der Katholiken steigt aber ständig. Bislang hatten sie nur eine viel zu kleine und nicht sehr stabile Kapelle, die in der Regenzeit einzustürzen drohte. Nun haben sie damit begonnen, ein solides und großes Gotteshaus zu bauen, in dem 2.000 Menschen Platz finden. Die Mauern stehen schon, aber für den Bau des Daches haben die Mittel nicht mehr gereicht. Daher wurden wir um Hilfe gebeten. Wir haben 48.000 Euro versprochen, damit die Kirche fertiggestellt werden kann.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.

Mitteilung auf Ihre Überweisung : 136-01-19 Mali

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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