Mess-Stipendien und Besinnungstage für 27 Jesuitenpatres in Indien

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27/09/2019 Leuven – Der Bundesstaat Assam ist bekannt für seine riesigen Teeplantagen. Millionen Menschen arbeiten hier. Ein großer Teil gehört ethnischen Minderheiten an, die ganz unten in der Gesellschaft stehen. 27 Jesuitenpatres betreuen die Teepflücker seelsorglich. Der Glaube der meisten Menschen ist stark, und sie haben große Sehnsucht, am Leben der Kirche teilzunehmen, die Sakramente zu empfangen und im Glauben zu wachsen. Zugleich helfen die Jesuiten ihnen aber auch dabei, ihre konkreten Lebensumstände zu verbessern. Vor allem ermutigen sie die Eltern dazu, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Oft sind die Eltern nicht überzeugt von der Notwendigkeit einer Schulbildung, da sie selbst niemals eine Schule besucht haben. Hier leisten die Patres wertvolle Überzeugungsarbeit. Manche Erwachsene entschließen sich ebenfalls dazu, noch lesen und schreiben zu lernen, da sie oft nicht einmal ihren Namen schreiben können. Sie unterschreiben mit einem Fingerabdruck, können aber das, was sie auf diese Weise unterzeichnen, nicht lesen und können auf diese Weise leicht betrogen werden.

Die Mission der Jesuiten in diesem Gebiet ist noch jung, und die Ordensmänner sind auf Hilfe angewiesen. Daher möchten wir sie mit Mess-Stipendien unterstützen. Die Patres feiern die Heilige Messe also in den Anliegen unserer Wohltäter und erhalten dafür eine Gabe, die ihnen dabei hilft, ihre Existenz zu sichern. Obwohl eine Heilige Messe nicht „bezahlt“ werden kann, hat es in der Kirche eine lange Tradition, Priestern für die Feier der Heiligen Messe in einer bestimmten Intention, beispielsweise für einen Verstorbene, eine Gabe zu überreichen, die keine „Vergütung“ ist, sondern ein Zeichen der Liebe und der Dankbarkeit seitens der Gläubigen. In armen Ländern sind Messstipendien oft die einzigen Einkünfte, die Priestern zur Verfügung stehen. Wir möchten Mess-Stipendien in Höhe von insgesamt 7.500 Euro an die 27 Jesuitenpatres in Assam weiterleiten. Das sind pro Priester knapp 280 Euro für ein ganzes Jahr.

Außerdem haben unsere Wohltäter den Patres mit 1.300 Euro dabei geholfen, an einwöchigen geistlichen Exerzitien teilzunehmen und selbst wieder geistig und seelisch aufzutanken. Ein herzliches Vergelt’s Gott!

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.
Mitteilung auf Ihre Überweisung: 317-04-masses

 

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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