Papua-Neuguinea: Unterstützung der Familienpastoral in der Diözese Wabag

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06/08/2019 Leuven – Papua-Neuguinea ist der flächenmäßig größte und bevölkerungsreichste Staat Ozeaniens. Das Land weist eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde und eine Unzahl von verschiedenen Kulturen mit etwa 830 Sprachen auf. Die meisten der fünf Millionen Einwohner bekennen sich zum Christentum, davon ca. die Hälfte zum katholischen Glauben, der hier allerdings erst seit wenigen Generationen vertreten und daher oft noch nicht tief verwurzelt ist.

Ein der 25 Priestern von Wabag feiert eine Heilige Messe unter freien Himmel.

Für viele Menschen in Papua-Neuguinea waren die rasanten Entwicklungen der Gesellschaft im Zuge des Informationszeitalters eine große Herausforderung. Der Staat kommt dabei in vielen Gebieten seinen grundlegenden Pflichten nicht nach. Manche waren diesem schnellen Wandel nicht gewachsen. Zu den Folgen zählen oft soziale Entwurzelung, hohe Kriminalität, Drogen- und Alkoholsucht, häusliche Gewalt oder sogar Kindesmissbrauch. Die Katholische Kirche setzt auf Familienpastoral, denn nur so kann es zu einer Verbesserung kommen.

Auch in Wabag wird die Arbeit mit den Familien großgeschrieben. Allerdings sind die Bedingungen schwierig: Die Diözese ist arm, und die Priester müssen neben ihrem priesterlichen Dienst noch durch Landwirtschaft zu ihrem Lebensunterhalt beitragen. Die meisten Gläubigen leben im schwer zugänglichen Bergland. Die Pfarreien sind riesig und haben zahlreiche Außenstationen, die Wege sind oft nur schwer passierbar. Um möglichst viele Gläubige zu erreichen, organisieren dreizehn Komitees der Diözese in den Pfarrgemeinden pastorale und soziale Initiativen, die nahezu alle Bereiche des Lebens abdecken. Sie schulen überdies die Gläubigen, damit diese die begonnene Arbeit in Zukunft selbständig weiterführen können. Die Vertiefung des Glaubens und die Verbesserung der konkreten Lebensumstände gehen dabei Hand in Hand. Kirche in Not unterstützt dieses umfangreiche pastorale Programm drei Jahre lang und hilft auch in diesem Jahr mit 30.000 Euro.

Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.
Mitteilung auf Ihre Überweisung: 512-08-49 Papua-Neuguinea

Zusammen mit Ihnen möchten wir Menschen in Not eine helfende Hand leisten. Dank Ihnen unterstützt Kirche in Not verfolgte, bedrängte oder Not leidende Christen weltweit durch Information, Gebet und Aktion.

Sie können:

  • für ein pastorales Projekt spenden:
    • Belgien: IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (Kirche in Not V.o.G. – ohne Steuerbescheinigung). Pastorale Projekte kommen nach belgischer Gesetzgebung nicht infrage für eine Steuerbescheinigung.
    • Luxemburg: IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 und BIC: CCPLLULL

       

  • für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB (Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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