Sierra Leone: Das beste Verkündigungsinstrument ist die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“

07/09/2020 Leuven – Die heilige Thérèse von Lisieux, Patronin der Mission, zitierte gern ein Wort, das Jesus dem heiligen Franz von Assisi sagte: „Franziskus, geh und baue meine Kirche wieder auf, die ganz am zerfallen ist!“ Es ist die Wiederholung des Missionsauftrags, „lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt 28,20).

Heute versucht der Salesianerpater Antonio den missionarischen Wiederaufbau in der Pfarrei der heiligen Thérèse in der Diözese Bo in Sierra Leone. In dieser Diözese gibt es 150 katholische Schulen mit jeweils bis zu tausend Schülern. Das beste Verkündigungsinstrument ist die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“. In manchen Schulen findet sich sonst kaum ein Buch. „Es ist eine besondere Erfahrung für die Kinder, ein Buch in den Händen zu halten“, sagt Pater Antonio. Mit der Kinderbibel „können sie lesen lernen und gleichzeitig das Wort Gottes kennenlernen. Lesen öffnet Augen, Geist und Herz, das Wort Gottes baut auf. Denn Gott liebt sie und spricht zu ihnen.“

Viele Schüler nehmen das Buch wie einen Schatz mit ins Leben. Pater Antonio erinnert sich, wie er in einer Klasse die staunenden Kinder einmal fragte: „Was glaubt ihr, wieviel so ein Buch kostet?“ Keiner wusste es. Pater Antonio schätzte den Preis auf fünf Euro, das sind 50.000 Leones. Und er fragte weiter, wieviel sie von den 50.000 Leones in Naturalien dazu beitragen könnten. Sie kamen auf etwa tausend Leones. Pater Antonio schlug ihnen vor: „Bringt die tausend. Und jedes Mal, wenn Das Wort Gottes für Kinder baut auf ihr in dem Buch lest, macht ein Gebet für die, die die anderen 49.000 bringen“. Sie waren einverstanden. So machte er es auch in anderen Klassen und mit den tausend Leones pro Buch finanzierte er das Sommerlager für die, die gar nichts bringen können.

Immer wieder macht Pater Antonio die Kinder auf die aufmerksam, die im Stillen wirken und ohne die das Wort Gottes nicht verbreitet werden könnte. Zu ihnen gehört auch „jene Person, die sich kaum bewegen kann, aber in ihrem Rollstuhl die Kinderbibel in die Landesdialekte übersetzt“. Er selber lernte in Benin dank der Kinderbibel die Landessprache Bariba und im Norden von Togo den Dialekt Moba. Für ihn ist die Kinderbibel auch eine Familienbibel, denn viele Erwachsene erwerben sie für sich, die Kinder und die Enkel. Er bittet um weitere 5000 Exemplare für die Schulen in Bo. Wir haben ihm dafür eine Unterstützung von 10.000 Eurozugesagt. Damit mit dem Wort für Gottes Kinder die Kirche in der Pfarrei der heiligen Thérèse aufgebaut und gestärkt wird.

 

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Mitteilung auf Ihre Überweisung: 147-07-89 Sierra Leone

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