Die Mission von Ankililoaka liegt im Südwesten Madagaskars in einem ländlichen und stark unterentwickelten Gebiet. Sie wird von Salesianerpatres betreut. Die Einwohner sind in der jüngeren Vergangenheit überhaupt zum ersten Mal mit dem Evangelium in Berührung gekommen. Inzwischen nimmt die Zahl der Gläubigen zu. „Die Bemühungen vieler Jahre beginnen Früchte zu tragen“, freut sich Pfarrer Charles Armand Randimbisoa. Immer wieder bitten die Einwohner weiterer Dörfer, die zum christlichen Glauben finden, den Priester darum, ebenfalls eine Kapelle in ihrem Ort bauen zu dürfen.
Dennoch sind bislang erst sieben Prozent der Bevölkerung Christen, und Ahnenkult und der Glaube an Hexerei sind weiterhin sehr verbreitet. Die Patres haben Schulen gebaut und einen Radiosender eingerichtet, um das Bildungsniveau zu heben. Insbesondere setzen sie sich dafür ein, dass auch Mädchen die Schule besuchen können, denn Frauen und Mädchen sind stark benachteiligt. Es gibt noch viel zu tun, aber die Frohe Botschaft Christi, vor dem alle Menschen gleich wertvoll sind, berührt immer mehr Herzen. Pfarrer Randimbisoa sagt: „Inmitten einer Bevölkerung, die keine Bildung hat und in ihren althergebrachten Traditionen gefangen ist, bringt die Kirche große Hoffnung. Sie nimmt nicht nur eine wichtige Rolle bei der Evangelisierung ein, sondern auch bei der Erziehung. Die Gesellschaft kann nun von der moralischen Erziehung ihrer Kinder und Jugendlichen profitieren. Ja, die Kirche nimmt einen unersetzlichen Platz inmitten dieser Bevölkerung ein.“








