In den staatlichen Schulen des Libanon befinden sich 120 Katecheten in einer prekären Lage: Sie sorgen dafür, dass katholische Kinder die Lehren Christi empfangen und nicht etwa Glaubensverlust oder die Lehren einer anderen Doktrin. Doch in einem Land, das unter einer schweren Wirtschaftskrise leidet, sind ihre Gehälter fast auf null gesunken. Viele Diözesen können sie nicht mehr bezahlen; manche Katecheten haben seit Monaten praktisch kein Einkommen mehr. Familien leiden, Berufungen werden geschwächt, und die Versuchung, das Land zu verlassen, wächst.
Wenn ein Katechet geht, verschwindet auch das Evangelium aus dem Klassenzimmer.







