„Ein Baum ohne Wasser verdorrt, und so wird auch die Mission ohne Ihre Unterstützung scheitern. Ich kann es nicht allein schaffen. In dieser spirituellen Dürre brauche ich die Gebete der Menschen, und die Gebete der Wohltäter sind ein starker Halt in diesen dunklen Zeiten und Balsam für die Seele.“ Mit diesen Worten offenbart Pater Michael sein missionarisches Herz und die Kämpfe, die wir alle im Alltag ausfechten.
Der in Kenia geborene Pater Michael dient den Menschen im Südsudan. Er gehört zum Bistum Malakal und ist Pfarrer in Renk. Renk liegt an der Grenze zum Sudan und ist ein wichtiger Zufluchtsort für Kriegsflüchtlinge. Pater Michael ist einer von 28 Priestern, die jährlich durch Mess-Stipendien von Wohltätern von Kirche in Not unterstützt werden. Angesichts der Armut, in der sie leben, und der großen Not ihrer Mitmenschen sind diese Messintentionen für das Überleben der Priester unerlässlich.
Pater Michaels größter Wunsch ist es, sich ganz dem Werk der Erlösung zu widmen, der Mission, die ihm anvertraut wurde, als er Gottes Ruf zum Dienst in seinem Weinberg folgte, oder, wie er es ausdrückt, als er „ausgelöst“ wurde. Es ist wahrlich harte Arbeit in der prallen Sonne für die wenigen Arbeiter, die es gibt. Im jüngsten und ärmsten Land der Welt, wo Krieg und Leid allgegenwärtig sind, gehören Dürre und Hunger zum Alltag. Inmitten dieses Leidens bringen Pater Michael und seine Mitbrüder Frucht, und er sieht und schenkt Hoffnung, Freude und Licht auf seinen Reisen.






