Existenzhilfe
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Philippinen
In der alten Stadt Rabati in Achalziche leben seit Jahrhunderten Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich zusammen. Sie ist als „Nachbarschaft der Toleranz“ bekannt. Doch hinter dieser inspirierenden Harmonie verbirgt sich eine harte Realität: tiefe, strukturelle Armut.
Die 35.000 Einwohner dieser südgeorgischen Region nahe der türkischen Grenze kämpfen auf wenigen kleinen Landstücken ums Überleben – dem Einzigen, was ihnen seit dem Zerfall der Sowjetunion geblieben ist. Für viele scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Fast alle der 50.000 Katholiken Georgiens haben ihre Wurzeln in dieser Region. Viele verließen das Land auf der Suche nach Arbeit, doch Achalziche ist ein Ort geblieben, an dem der katholische Glaube – der während der Sowjetzeit oft stillschweigend weitergegeben wurde – weiterhin lebendig ist.
Vor dreißig Jahren wurde dort wieder eine katholische Gemeinde registriert. Nach jahrelangem Warten erhielt die Kirche endlich die historische Kirche Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Ihr ältester Teil stammt aus dem Jahr 1356. Dank der Unterstützung von Wohltätern wurde die Kirche restauriert und erweitert. Heute ragt sie wieder über die Stadt empor: ein Zeichen der Hoffnung.
Dank Ihrer Unterstützung wurde auf dem Gelände der ehemaligen katholischen Schule neben der Kirche ein kontemplatives Kloster errichtet – das einzige in ganz Georgien. Die Benediktinerinnen, die dort leben, kamen aus Italien, ohne die Sprache oder Kultur zu kennen. Dennoch entschieden sie sich, ihr Leben dem Gebet, der Gegenwart Gottes und dem Dienst an anderen in einer ihnen völlig fremden Umgebung zu widmen.
Kürzlich konnte dank großzügiger Spender sogar etwas Einfaches, aber Lebensnotwendiges angeschafft werden: ein Kühlschrank. Ein kleiner Gegenstand, aber eine große Hilfe für die Frauen, die vollständig auf fremde Unterstützung angewiesen sind.
Jedes Jahr unterstützt Kirche in Not alle Schwestern in Georgien, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten und ihre stille, aber unverzichtbare Mission fortsetzen können.
Die 13 Schwestern in Rabati leben bescheiden, doch ihre Ausgaben steigen stetig. Ohne unsere Unterstützung können sie ihrer Berufung nicht weiter nachgehen.
Was Ihre Unterstützung ermöglicht:
Marco Mencaglia, Projektleiter von ACN International, berichtet nach seinem Besuch in Georgien:
„Ich traf in Rabati eine kleine Gemeinschaft kontemplativer Benediktinerinnen. Sie kamen aus Italien, ohne die Sprache oder Kultur zu kennen. Ihr Vertrauen in Gott, ihre Entschlossenheit und ihre Fürsorge für andere in einer fremden Umgebung haben mich tief berührt. Diese ‚stillen Zeuginnen‘ sind absolut unverzichtbar für das Leben der Kirche.“
Ihre Spende wird diesen oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not ermöglichen.