Mehr als 840.000 Menschen weltweit beten für Frieden

Mehr als 840 000 Menschen aus 140 verschiedenen Ländern folgten dem Aufruf von Papst Franziskus, sich der Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ anzuschließen, die von der internationalen Stiftung Kirche in Not organisiert wird und am 18. Oktober 2022 stattfand.

Diese Zahl umfasst nur die Personen, die sich auf der Internetseite von Kirche in Not registriert haben, so dass die Zahl der Teilnehmer wahrscheinlich noch höher ist, da viele an der Veranstaltung teilgenommen haben, ohne sich zu registrieren.  

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Weltweit kamen Kinder zusammen, um für den Frieden zu beten, sogar in Ländern, in denen derzeit Krieg herrscht. Die griechisch-katholische Kirche der Ukraine, zum Beispiel, hat Kirche in Not mitgeteilt, dass die Initiative in allen ihrer Pfarreien durchgeführt wurde, und wir haben Bilder von teilnehmenden Kindern aus Pemba (Mosambik) bekommen, das in den letzten Jahren stark vom Terrorismus betroffen gewesen ist „, erklärt Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident von Kirche in Not International.

„Einige der Zahlen sind erstaunlich! Polen liegt mit fast einer Viertelmillion Teilnehmer an der Spitze, gefolgt von der Slowakei mit 190 000. Auch in Australien und Indien haben viele Kinder teilgenommen“, so Heine-Geldern.

Kinder aus Macau (China) nahmen an der Gebetskampagne teil.

Aber während die Zahlen und Statistiken einen Eindruck von der Dimension der Kampagne „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ vermitteln können, betont Kirche in Not, dass jedes Gebet zählt. „Es haben Kinder aus Ländern teilgenommen, in denen Christen eine kleine Minderheit sind, wie Saudi-Arabien, Oman, Katar und Aserbaidschan. Es waren auch Kinder aus asiatischen Ländern dabei, in denen Christen kein leichtes Leben haben, wie Laos, Bhutan – wo sich eine Person angemeldet hat – und Myanmar“.

Nach Berichten, die Kirche in Not vorliegen, haben sich Hunderte von Schulen in aller Welt an der Initiative beteiligt. Allein in Kenia schlossen sich fünfzig Schulen offiziell der Initiative an, und auch Schulen aus Spanien, Großbritannien, Südkorea, Argentinien, Chile und Mexiko, um nur einige Länder zu nennen, beteiligten sich.

Im portugiesischen Fátima versammelten sich Kinder aus verschiedenen Ländern in der Erscheinungskapelle, um um 18.30 Uhr den Rosenkranz zu leiten, der live im Fernsehen und im Radio übertragen wurde, so dass noch mehr Menschen zuhören und mitbeten konnten.

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