Unterstützen Sie die sudanesische Kirche

1205 Soedan_adwok.jpgMgr. Daniël Adwok Kur: „Die Angst vor Entführungen hält viele junge Menschen davon ab, an Liturgiefeiern an Sonn- und Feiertagen teilzunehmen.
Die Milizen erschweren ihnen das Leben, vor allem denjenigen, die in ihre Heimat im Südsudan zurückkehren wollen. Die Milizen können tun und lassen, was immer sie wollen. Die Regierung stellt sich ihnen nicht in den Weg.
Die Bedrohung ist heutzutage größer als vor einem Jahr. Es gibt heute mehr Entführungen als damals. Vor allem Menschen aus dem Süden sind eine leichte Beute für Entführer, da es in diesen Stämmen viele Christen gibt.“

120516 noveen_campagnebeeld du.jpgDer Sudan erlangte 1956 die Unabhängigkeit. Von Anfang an gab es erhebliche Spannungen zwischen dem islamisch geprägten Norden und dem mehrheitlich christlichen Süden. Friedensabkommen wurden geschlossen und wieder gebrochen. Die Situation blieb äußerst schwierig. Am 9. Juli 2011 erklärte sich der Südsudan für unabhängig. Das bedeutete allerdings nicht, dass die Probleme gelöst waren.

Wegen der zahlreichen Bürgerkriege zogen viele Menschen aus dem unterdrückten Süden in den Norden. Durch die Teilung des Landes sind sie dort nun eine Minderheit und wollen sie in ihre Heimat zurückkehren. Aber dort ist alles verwüstet… Gleich nach ihrer Ankunft im Süden werden sie damit konfrontiert, dass es an allem mangelt.

Die Bischöfe haben sich ausdrücklich für eine gemeinsame Bischofskonferenz entschieden, um auf diese Weise die Einheit aufrechtzuerhalten.

Healing the Healers Spirituelle Unterstützung für Helfer

Wegen der Unabhängigkeit des Südsudan kehren nun zahlreiche Flüchtlinge aus dem Norden oder aus den Nachbarländern in ihre Heimat zurück. Sie haben aber schwere spirituelle, psychologische und physische Narben davongetragen. Die Bischöfe wollen die Katechisten und die Helfer bilden und betreuen, damit sie selber junge und andere notleidende Menschen unterstützen können. Kirche in Not verspricht für zwei aufeinander folgende Jahre 20.000 €.

Unterstützen Sie die sudanesische Kirche. Spenden Sie jetzt.

Sie können helfen mit:

Jede Spende für diese oder ähnliche pastorale Projekte von Kirche in Not wird im Sudan verwendet.

BELGIEN

  • Einer Spende für pastorale Projekte die Überweisungsnummer ist IBAN: BE85 4176 0483 7106 und BIC: KREDBEBB (ohne Fiskalzeugnis) von KIN/OPH. Projekte von KIN/OPH haben immer einen pastoralen Charakter und kommen deshalb nach belgischer Gesetzgebung nicht in Frage für ein Fiskalzeugnis.
  • Für pastorale Projekte können Sie auch online spenden. Bitte hier klicken! DU doneer_button.gif
  • Einer Spende für humanitäre Projekte IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB unserer Schwesterorganisation „Hilfe und Hoffnung“ mit Fiskalzeugnis. Diejenigen die im Laufe eines Jahres € 40,00 oder mehr eingezahlt haben, bekommen das nächste Jahr automatisch ein Fiskalzeugnis.

LUXEMBURG

  • Spenden per Überweisung. Überweisen Sie uns ganz einfach und unkompliziert Ihre Spende auf unser Spenden-Konto:IBAN: LU66 1111 0261 9404 0000 BIC: CCPLLULL