Red Week

Jedes Jahr veranstaltet Kirche in Not die „Red Week“, in der die 23 Sekretariate von der internationalen Hilfsorganisation um Aufmerksamkeit für verfolgte Christen und Religionsfreiheit weltweit bitten. Am Mittwoch, dem 24. November 2021, wird Kirche in Not ihr Sekretariat in der Abdij van Park in Leuven rot beleuchten.

„Zwar hat Covid-19 vieles verändert, aber Christen sind nach wie vor die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt. Um auf diese schmerzliche Tatsache aufmerksam zu machen, werden Kathedralen, Kirchen und öffentliche Gebäude in zahlreichen Ländern auf vier Kontinenten in rotes Licht getaucht“, bestätigt Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident von Kirche in Not (Aid to the Church in Need – ACN). „Es sei ein starkes Zeichen der Unterstützung für all diejenigen, die Diskriminierung erleiden, aber nicht selbst frei darüber sprechen können und daher darauf hoffen, dass andere in ihrem Namen die Stimme erheben.“

Zeugnis von Priester Gideon über Boko Haram

Zu diesem Anlass haben wir Priester Gideon Obasogie eingeladen. Er ist Priester in der Diözese Maiduguri im Bundesstaat Borno (Nordostnigeria). Priester Gideon arbeitete als persönlicher Sekretär von Bischof Oliver Doeme und war fünf Jahre lang für die soziale Kommunikation in der Diözese zuständig. Er wird am Mittwoch, den 24. November, in der Kirche in Not Belgien/Luxemburg über die zahlreichen Angriffe von Boko Haram in seiner Diözese und die Folgen, über die in den Medien nicht berichtet wird, aussagen. So können Sie sich ein besseres Bild von der heutigen Situation in der Diözese Maiduguri machen und haben außerdem die Möglichkeit, ihm nach seinem überzeugenden Zeugnis Fragen zu stellen.

 

Melden Sie sich rechtzeitig an, indem Sie die Nummer +32 (0)16 39 50 50 anrufen oder eine E-Mail an info@kircheinnot.be senden. Zu Ihrer Sicherheit und der unseres Personals findet dieses Treffen gemäß den geltenden Coronamaßnahmen statt. 

Programm Mittwoch, 24. November 2021

13.30 Uhr    Willkommen
14.00 Uhr    Überblick über die Lage in Nigeria
14.30 Uhr    Zeugnis Pr. Gideon
15.30 Uhr    Pause (Kaffee und Kuchen)
16.00 Uhr    Fragerunde
16.30 Uhr    Gebetsstunde mit Pr. Gideon
17.00 Uhr    Ende

Bischof Oliver Doeme mit Priester Gideon Obasogie. (©CNS photo/Ricardo Torres, Catholic Herald)

Beten Sie gemeinsam am Freitag, 26. November 2021, um 11.00 Uhr.

Das Gebet ist Ausdruck unserer Solidarität mit den vielen verfolgten Christen in der Weltkirche. Priester Gideon wird der Eucharistiefeier am Freitag in der Kapelle des Sekretariats von Kirche in Not vorstehen. Sie sind herzlich eingeladen, mit ihm zu beten, insbesondere für die verfolgten Christen in Nigeria, aber auch anderswo in der Weltkirche. Anschließend haben Sie die Gelegenheit, ihn und die Mitarbeiter von Kirche in Not persönlich kennenzulernen.

Religionsfreiheit in der Welt

„Ich bin Kirche in Not außerdem dankbar für die Arbeit auf dem Gebiet der Religionsfreiheit. In der Tat könnte dieser Bericht „Religionsfreiheit in der Welt“ kaum zeitgemäßer sein: Je mehr die Welt über religiös motivierten Hass und ebensolche Fahrlässigkeit weiß, desto eher wird sie in der Lage sein, etwas dagegen zu unternehmen. In dieser komplexen und leidenden Welt ist eine klare und umfassende Berichterstattung – ergänzt durch aufschlussreiche und ausgewogene Analysen – der beste Schutz vor unüberlegten Reaktionen und unwirksamen Tugendbekundungen. Dies ist es, was der Bericht von KIN bieten möchte: Er spürt Fällen von Verstößen gegen die Religionsfreiheit noch lange nach, wenn die Fernsehkameras verschwunden sind und die Geschichte weitergeht. Dem Hilfswerk gebührt Lob für seine energische Verteidigung der Religionsfreiheit – ein grundlegendes Menschenrecht, das heute nicht weniger wichtig ist als in der Vergangenheit,“ so Priester Emmanuel Yousaf. Dieser Bericht ist in unserem Sekretariat in Leuven erhältlich.

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