Kirche in Not nimmt am Weltfamilientreffen in Dublin teil

·         Kirche in Not stellt auf dem Weltfamilientreffen die Kirche als „Familie von Familien“ vor

·         Die Päpstliche Stiftung hilft Familien aus verschiedenen Teilen der Welt, damit sie in Dublin dabei sein können

Vom 21. bis zum 26. August versammeln sich in Irland Tausende Menschen, um am vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben des Heiligen Stuhls veranstalteten Weltfamilientreffen teilzunehmen.

Teil der Veranstaltung ist ein dreitägiger Kongress mit einem bunten Programm für junge Menschen und Erwachsene, an dem Kirche in Not mit zwei Treffen teilnimmt. Darin sollen die Erfahrungen sowie die Herausforderungen und die Hoffnungen von Familien aus so unterschiedlichen Ländern wie Russland, Kenia und dem Kongo dargelegt werden.  (Mittwoch, 22. August, Halle 3, 19:00 Uhr und Donnerstag, 23. August, Halle 8B, 19:00 Uhr).

Außerdem nimmt Dr. Michael Kinsella, Nationaldirektor von Kirche in Not in Irland, am Freitag, den 24. August (Halle 2, 11.30 Uhr) an einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die Familie als Friedensakteur in einer stürmischen Welt“ teil. Am Freitagnachmittag wird Pater Michael Shields, ein Missionar aus Alaska, der seit 20 Jahren in Russland arbeitet, Zeugnis ablegen. Er ist der einzige katholische Priester in Ostsibirien. Kirche in Not arbeitet seit vielen Jahren mit ihm zusammen.

Die Veranstaltung unter dem Motto „Das Evangelium der Familie, Freude für die Welt“ wird gefördert vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben des Heiligen Stuhls. Höhepunkt ist ein Festival der Familien in Croke Park (am 25. August) sowie die Heilige Messe im Phoenix Park (26. August) mit Papst Franziskus.

Die Päpstliche Stiftung Kirche in Not wird während des Kongresses in der Halle 8D mit verschiedenen Aktivitäten anwesend sein.. In der Halle kann ebenfalls die Ausstellung „…and you shall be My witnesses”  („… Ihr werdet meine Zeugen sein”) besucht werden, die das Leid sehr vieler Familien aus dem Nahen Osten, insbesondere Irak und Syrien zeigt.

Wie bei ähnlichen internationalen Veranstaltungen mit großer Bedeutung für das geistliche Leben ihrer Teilnehmer unterstützt Kirche in Not mehrere Projekte, damit Familien mit finanziellen Schwierigkeiten aus Afrika, Lateinamerika und Asien am Weltfamilientreffen in Dublin teilnehmen können und nach ihrer Rückkehr zu Multiplikatoren werden. Darunter befindet sich eine Gruppe Familien aus Syrien in Begleitung des maronitischen Erzbischofs von Damaskus Samir Nassar: „Vielen Dank dafür, dass Sie der syrischen Delegation helfen, die Anliegen und Wünsche der vergessenen und verwundeten syrischen Familien auf diesem kirchlichen Friedens- und Hoffnungstreffen darzustellen“, sagt er in Vertretung des bischöflichen Ausschusses für die Familie in seinem Land.

Ein letzter und wichtiger Beitrag der Stiftung für das Weltfamilientreffen ist die Unterstützung für die internationale Veröffentlichung des YOUCAT for Kids, „des kleinen Bruders des Jugendkatechismus YOUCAT“, der den in Irland anwesenden Familien als Geschenk des Heiligen Vaters ausgehändigt werden soll. YOUCAT for Kids besteht aus 159 der Vorstellungskraft von Kindern angepassten Fragen und Antworten, die für den Glauben unerlässlich sind. Papst Franziskus sagt dazu in seinem an die Eltern gerichteten Vorwort: „Ich empfehle Dir den YOUCAT for Kids. Werde nicht müde, nach Deinem Glauben zu fragen und über ihn zu sprechen. Bleibe nicht stumm, wenn die Fragen Deiner Kinder Dich bedrängen. Sei eine lebendige Kette, die es ermöglicht, das Evangelium in unseren Familien, in unseren Gemeinschaften und in der Kirche von Generation zu Generation präsent zu machen.“

Die Unterstützung von Projekten der Familienseelsorge ist eines der Hauptfelder für die Päpstliche Stiftung Kirche in Not.  2017 stellte das Hilfswerk mehr als 11 Millionen Euro für 260 derartige Projekte in 70 Ländern zur Verfügung. Von diesem Betrag wurden fast 10 Millionen als  Not- und humanitäre Hilfe christlichen Familien aus Syrien und dem Irak zur Verfügung gestellt. Der Rest ging an Projekte, durch die Familien seelsorglich betreut und unterstützt werden.

Von Maria Lozano

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