17/07/2025 Leuven – Die katholische Pfarrgemeinde der Heiligen Familie in Gaza wurde heute bei einem Angriff schwer beschädigt. Nach Angaben des Lateinischen Patriarchats wurden drei Todesfälle bestätigt. Unter den Verletzten erlitt der Pfarrer, Priester Gabriel Romanelli, eine leichte Beinverletzung.
Die Kirche erlitt schwere Gebäudeschäden, und die christliche Gemeinde in Gaza steht weiterhin unter Schock, da der anhaltende Konflikt die Region weiterhin verwüstet.
Kirche in Not bittet dringend um Gebete für den Frieden, die Ruhe der Seelen der drei verstorbenen Gläubigen und alle von dieser Tragödie Betroffenen, darunter Priester Gabriel Romanelli und die in der Pfarrgemeinde untergebrachten Kinder.
Die christliche Gemeinde in Gaza zählt rund 500 Menschen, darunter Flüchtlinge aus anderen Pfarrgemeinden und etwa 200 Mitglieder der griechisch-orthodoxen Kirche. Die Lateinische Pfarrgemeinde ist zu einem wichtigen Zufluchtsort geworden und bietet nicht nur Christen, sondern auch Tausenden außerhalb des Geländes, denen es an lebensnotwendigen Dingen mangelt, Unterkunft, Medizin und Unterstützung.
Kirche in Not unterstützt die Pfarrei und die christliche Gemeinschaft im Heiligen Land seit Beginn des Krieges. Humanitäre Hilfe ist dringend erforderlich, da Tausende Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und lebenswichtigen Ressourcen haben.
Angesichts des bevorstehenden Abzugs der libanesischen Armee aus dem Süden des Landes haben Christen, die fest mit ihrem Land verbunden sind, ihre Sorgen um die Zukunft geäußert. Pfarrer Maroun Youssef Ghafari von Aalma el Chaab bestätigte diese ernsten Befürchtungen gegenüber Kirche in Not.
Kirche in Not äußert tiefe Besorgnis über die Ereignisse, die sich am Palmsonntag, dem 29. März 2026, in Jerusalem, Gaza und Syrien ereignet haben. Christliche Gemeinden begingen den Tag inmitten von Spannungen, Einschränkungen und Unsicherheit.
Kirche in Not weitet seine Nothilfe im Libanon nach der jüngsten Eskalation des Konflikts aus. Die Organisation unterstützt medizinische Zentren, Binnenvertriebene und lokale kirchliche Hilfsprojekte in den am stärksten betroffenen Regionen. Aufgrund des Mangels an Medikamenten, Lebensmitteln und Treibstoff steigt der Hilfsbedarf weiterhin rapide an.