Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst (Lk 10,27)
19/01/2024 Leuven – Das diesjährige Thema der Gebetswoche für die Einheit der Christen lädt uns ein, unsere Nächsten wie uns selbst zu lieben.
Der gewählte Bibeltext stammt aus dem Evangelium vom barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37).
Zuerst kommen ein Priester und ein Levit zu dem Mann, der in Not war. Aus religiösen Motiven helfen sie dem Notleidenden jedoch nicht. Dann kam ein Samariter und kümmerte sich um ihn.
Mögen wir uns niemals von denen abwenden, die in Not sind
Die Arbeit von Kirche in Not ist eine Einladung, sich nicht von notleidenden Mitchristen abzuwenden. Als katholisches Hilfswerk unterstützen wir auch Christen anderer Konfessionen, die Hilfe benötigen.
Gebet
Herr Jesus Christus, wir sind mit Dir auf dem Weg zur Einheit. Lass nicht zu, dass wir wegsehen, sondern hilf uns, unsere Augen für die Welt weit zu öffnen. Lass uns auf dem Weg durch unser Leben innehalten, für andere da sein und Verwundete verbinden und, indem wir so handeln, in den anderen deine Gegenwart erfahren: Du, der Du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen. (Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen)
Für die Gabe der Vielfalt in der Kirche
Diesen Monat lädt uns Papst Franziskus ein: „Wir beten, dass der Heilige Geist uns helfe, die Gabe der verschiedenen Charismen innerhalb der christlichen Gemeinschaft zu erkennen und den Reichtum der verschiedenen liturgischen Traditionen der katholischen Kirche zu entdecken.“
https://www.youtube.com/watch?v=7t7yAqTUG-8
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Kirche in Not äußert tiefe Besorgnis über die sich verschlechternde Sicherheitslage in Tyros (Libanon) und verweist auf den dringenden Appell des melkitisch-griechisch-katholischen Erzbischofs Georges Iskandar. Die Organisation bekundet ihre Solidarität mit der Bevölkerung und fordert den Schutz der Bürger, der religiösen Stätten und des christlichen Erbes sowie ein starkes Engagement für Frieden und Stabilität.
Papst Leo XIV. und afrikanische Bischöfe haben den Mord an Bischof Osório Citora Afonso aus Mosambik aufs Schärfste verurteilt und fordern eine gründliche Untersuchung. Die Kirchenvertreter betonen, dass diese Gewalt ein Angriff auf Frieden, Menschenwürde und Religionsfreiheit ist. Kirche in Not gedenkt des Bischofs als geschätztem Partner und bedauert den großen Verlust für die Kirche.
Die Zahl der Angriffe auf Kirchen und Christen in Europa und Amerika steigt weiter an; jährlich werden Hunderte Fälle von Vandalismus, Brandstiftung und Gewalt verübt. Auch Belgien wird erwähnt. Laut dem Menschenrechtsexperten José Luis Bazán fehlt Christen oft der rechtliche und politische Schutz vor antichristlichem Hass. Gleichzeitig stellt Bazán fest, dass Christen selbst viele Vorfälle nicht melden.