Im Jahr 2000 lud der damalige Bischof von Mukatschewo Kapuzinerpatres ein, nach Uschhorod in Ukraine zu kommen, um in einer postsowjetischen Siedlung mit 15.000 Einwohnern die Seelsorge zu übernehmen. Probleme gab es dort reichlich: Arbeitslosigkeit, zerrüttete Familien, eine perspektivlose Jugend und eine hohe Kriminalitätsrate. Die Ordensmänner krempelten die Ärmel hoch und begannen ihre Arbeit.
Derzeit leben in dem Haus, dessen Bau unsere Wohltäter damals unterstützt haben, drei Kapuziner des östlichen Ritus leben. Es ist für viele Menschen aus der Stadt und der Umgebung zu einem geistlichen Zentrum geworden, dessen Bedeutung noch weiter zugenommen hat, seitdem zahlreiche Binnenflüchtlinge aus stark vom Krieg betroffenen Regionen dorthin gekommen sind, um ein neues Leben aufzubauen. Denn die Stadt liegt im äußersten Westen der Ukraine in den Karpaten im Grenzgebiet zur Slowakei, wo es ruhig ist.





