Jahresbericht 2025: 5.368 Fälle von Hilfeleistung dank Ihres Vertrauens

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Seit seiner Gründung vor 79 Jahren war Kirche in Not (ACN / Aid to the Church in Need) immer auf private Spenden angewiesen, um die Versprechen erfüllen zu können, die wir unseren Projektpartnern geben. Wenn wir den Projektpartnern schreiben, dass wir ihnen helfen werden, haben wir meist noch gar nicht die Mittel dafür.

Manch einer mag denken, dass dies zu riskant sei, und in der Tat wird unser Glaube an die Göttliche Vorsehung oft auf eine harte Probe gestellt, vor allem dann, wenn die Welt von politischen und finanziellen Krisen gekennzeichnet ist, die die Wohltäter verunsichern. Doch Gott ist gut und schickt uns Wohltäter, die die Nöte der leidenden und verfolgten Kirche verstehen und bereit sind, Opfer zu bringen. Ihnen möchten wir zutiefst danken und ihnen versichern, dass ihre Brüder und Schwestern im Glauben in mehr als 140 Ländern weltweit für sie beten.

Dank dieser Großzügigkeit konnten wir im Jahr 2025 5368 Projekte finanzieren. Im folgenden Bericht präsentieren wir Ihnen Zahlen zu den Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2025 und berichten Ihnen, wie wir die Spenden verwendet haben.

Hier kommt Ihre Hilfe an

Im Jahr 2025 konnten wir 5368 Projekte fördern:

1 887 721 Mess-Stipendien
2025 haben wir fast 1,9 Millionen Mess-Stipendien an 40 207 Priester weitergeleitet und damit rund jeden zehnten Priester der Welt unterstützt. Im Durchschnitt wurde alle 17 Sekunden irgendwo auf der Welt eine heilige Messe in den Anliegen unserer Wohltäter gefeiert. Für viele Priester ist diese Hilfe ein dringend benötigter Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt.

883 Projekte zugunsten von Ordensschwestern
Rund 6200 Schwestern erhielten dank Ihnen eine Existenzhilfe. Wichtig war auch wieder die Förderung der Ausbildung der jungen Berufungen sowie von Weiterbildungen und geistlichen Exerzitien für Ordensfrauen. Die Anschaffung von Näh- oder Hostienbackmaschinen sowie von Fahrzeugen konnten wir ebenso unterstützen wie die Durchführung notwendiger Baumaßnahmen an Klöstern.

Ausbildungshilfen für 13 368 Seminaristen
2025 lag die Zahl der unterstützten Seminaristen um mehr als ein Drittel höher als im Vorjahr. Somit haben wir die Ausbildung jedes achten angehenden Priesters weltweit gefördert. In Afrika, wo rund ein Drittel aller Seminaristen der Welt lebt, erhielten 8341 Seminaristen eine Ausbildungshilfe von Kirche in Not. In Asien waren es 2193, in Lateinamerika 1744 sowie in Europa 919, davon 660 allein in der Ukraine.

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Soorten hulp du
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847 Projekte zugunsten von Katecheten und anderen engagierten Laien
Damit Laien ihren Glauben vertiefen können, unterstützen wir katechetische Kurse und pastorale Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Um das kirchliche Leben dort aufrechtzuerhalten, wo es zu wenige Priester gibt, ist dabei die Ausbildung von Katecheten ein besonders wichtiges Anliegen.

92 Projekte für religiöse Literatur und Bibeln
Gute Bücher und insbesondere die Heilige Schrift geben dem Glauben Nahrung. Mit Ihrer Hilfe konnten weltweit 520 816 Bücher verteilt werden.

791 Bauprojekte
Auch 2025 förderten wir wieder den Bau und die Renovierung von Kirchen und Kapellen sowie von Klöstern, Seminaren, Pfarrhäusern und Pastoralzentren. Bauhilfen machten mit 25,1 Prozent den höchsten Anteil an unserer Gesamthilfe aus, da die Kosten höher liegen als bei anderen Projekten.

845 Transportmittel
Für die Seelsorge in weitläufigen und abgelegenen Gebieten unterstützten wir die Anschaffung von 490 Autos, 339 Motorrädern, fünf Fahrrädern, zwei Bussen, einem Lkw und acht Booten.

Ihre Spenden sorgfältig eingesetzt

Die Einnahmen aus Spenden und Erbschaften betrugen 2025 145,8 Mio. Euro. Damit und mit 2,0 Mio. Euro an Reserven aus Vorjahren finanzierten wir Aktivitäten in Höhe von 147,8 Mio. Euro.

78,7 Prozent dieser Mittel flossen in missionsbezogene Aufwendungen. Davon gingen 83,4 Prozent in konkrete Projektarbeiten, sodass wir weltweit 5368 Projekte fördern konnten (6860 Hilfsgesuche haben uns erreicht); die weiteren 16,6 Prozent dienten der Information, Glaubensverkündigung und der Interessenvertretung für verfolgte Christen.

Die notwendigen Aufwendungen für Verwaltung lagen bei 8,5 Prozent der Gesamtausgaben, die für Werbung bei 12,8 Prozent.

Die Erbschaften machten auch 2025 einen wesentlichen Teil der Unterstützung für die leidende Kirche aus (31,3 Mio. Euro) – mit unseren Brüdern und Schwestern in Not gedenken wir dankbar auch unserer verstorbenen Wohltäter.

Uitgaven du

In Ihrem Namen konnten wir 5368-mal „Ja“ sagen

Ihre großzügige Hilfe hat es der Kirche in 141 Ländern auch 2025 ermöglicht, ein Leuchtturm der Hoffnung zu sein. 145,8 Millionen Euro haben Sie uns anvertraut, sodass wir in Ihrem Namen 5368-mal helfen konnten, wenn uns inständige Bitten ans Herz gelegt wurden.

Afrika erhielt mit 34,5 Prozent wieder die meiste Unterstützung, denn einerseits steigt dort die Zahl der Gläubigen und der Berufungen stark an, andererseits leidet die Kirche in immer mehr Ländern unter islamistischem Terror. In den besonders schwer betroffenen Ländern Burkina Faso, Niger und Mali konnten wir unsere Hilfe um 30 Prozent erhöhen. Die Hilfe für die Kirche in Nigeria stieg sogar um 47 Prozent.

Unsere Hilfe für die Kirche in Asien, wo Christen in den meisten Ländern in der Minderheit sind und oft diskriminiert oder sogar verfolgt werden, betrug 19 Prozent (inklusive 0,9 Prozent für Ozeanien). Indien, wo die Lage der Christen immer schwieriger wird, war 2025 sogar das Land, das weltweit die meiste Hilfe von uns erhalten hat.

Der Libanon, Syrien und der Irak waren 2025 unter den zehn weltweit am stärksten unterstützten Ländern. Insgesamt lag unsere Hilfe für den Nahen Osten bei 17,1 Prozent unseres Gesamtbudgets. Von unseren Nothilfen waren angesichts der Eskalationen der bewaffneten Konflikte sogar mehr als 80 Prozent für den Nahen Osten bestimmt.

In Lateinamerika machen kirchenfeindliche Regime, Landflucht, Massenmigration und der vielerorts herrschende Priestermangel der Kirche das Leben schwer. Der Anteil unserer Hilfe lag hier bei 16,4 Prozent.

In Gebieten, die von Terror und Krieg betroffen sind, steht die Kirche zunehmend vor der Notwendigkeit, traumatisierte Menschen zu begleiten. Daher unterstützen wir verstärkt Weiterbildungskurse für Priester und Ordensleute.

Ohne Sie wäre das alles nicht möglich. Viele Tausend Priester, Ordensfrauen und Laien, die auch 2025 dank Ihrer Hilfe ihren wertvollen Dienst fortsetzen konnten, beten für Sie!

Alle aufgeführten Finanzzahlen sind durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC (PricewaterhouseCoopers) testiert.

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