Der Krieg in der Ukraine fordert weiterhin einen hohen Tribut. Während Raketenangriffe und Stromausfälle den Alltag beeinträchtigen, waren die Menschen im vergangenen Winter zudem mit einer außergewöhnlich strengen Kältewelle konfrontiert. Für viele Familien war es ein ständiger Kampf, ihr Zuhause warm zu halten. Auch Pfarreien – oft ein Zufluchtsort für Bedürftige – standen vor großen Schwierigkeiten, ihre Türen offen zu halten und ihre Gebäude zu beheizen.
In der Diözese Luzk im Nordwesten der Ukraine erlebten Priester und Ordensschwestern täglich die Folgen dieser Krise. Trotz eigener Sorgen waren sie stets bereit, Hilfesuchenden beizustehen: älteren Menschen, die auf sich allein gestellt zurückgeblieben waren; Familien, die durch den Krieg alles verloren hatten; und Kindern, die einen sicheren, warmen Ort brauchten.
Als sich die Lage zuspitzte, wandte sich Bischof Vitaliy Skomarovskyi mit einer dringenden Bitte um Unterstützung an das Hilfswerk Kirche in Not. Sein Anliegen war schlicht, aber eindringlich: Wärme für diejenigen, die Gott und ihrer Gemeinschaft dienen – Menschen, die selbst in den dunkelsten Tagen niemanden im Stich lassen.
Dank der Großzügigkeit unserer Wohltäter konnten wir 40.000 Euro für den Kauf von Brennholz und Holzpellets für 18 Pfarreien in der Diözese Luzk bereitstellen. So war sichergestellt, dass Kirchen, Pfarrhäuser und andere pfarrliche Gebäude während der langen Wintermonate beheizt werden konnten. Diese Wärme kam nicht nur den Priestern und Ordensleuten zugute, sondern auch den vielen Kindern, älteren Menschen und Hilfsbedürftigen, die dort Unterstützung und Zuflucht fanden.





